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Großbritannien: Warum Deutsche von Mittwoch an 19 Euro für die Einreise zahlen müssen – Politik | ABC-Z

Großbritannien verschärft seine Einreiseregeln. Von diesem Mittwoch, 25. Februar an müssen Besucher aus 85 Ländern vor ihrer Reise eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) beantragen, wie das britische Innenministerium mitteilte. Die Regelung gilt für alle Besucher, die für die ⁠Einreise kein Visum benötigen, darunter auch Reisende aus der Europäischen Union und damit aus
Deutschland. Wer die Genehmigung nicht vorab online für ‌16 Pfund erworben hat, dem ‌werden Fluggesellschaften den Einstieg ins Flugzeug verweigern.

Auf ukvisaportal.com müssen Besucher – analog zum US-amerikanischen ESTA – das ETA beantragen. (Foto: Screenshot: www.ukvisaportal.com)

Britische und irische Staatsbürger sind von der Regelung
ausgenommen. „Das ETA-System ist ein entscheidender Teil unserer Arbeit, die Grenzsicherheit des Vereinigten Königreichs zu stärken“, sagte Migrationsminister Mike Tapp. Die neuen Regeln sind eine Folge ‌des britischen EU-Austritts (Brexit) im Jahr 2020. Nach dem Ende der ‌Freizügigkeit werden die Grenzen ‌nun stärker kontrolliert.

Die "Government fees" kosten 19 Euro.
Die “Government fees” kosten 19 Euro. (Foto: Screenshot: www.ukvisaportal.com)

Die Europäische Union führt ebenfalls ein neues Grenzkontrollsystem für britische Staatsbürger ein. Das Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU erfasst Daten digital ‌und macht das Abstempeln von Pässen überflüssig. Dessen Einführung hat jedoch bereits zu Verzögerungen an einigen Flughäfen geführt. Branchenvertreter äußerten die Sorge, dass es zu Ostern ⁠zu weitreichenden Störungen kommen könnte.

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