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Gouverneur: 19 Verletzte bei russischem Angriff in Charkiw | ABC-Z

Stand: 02.01.2026 19:37 Uhr

Auf internationaler Bühne laufen Friedensgespräche, in der Ukraine geht der Krieg weiter. Russland beschoss die Großstadt Charkiw, die nahe der Front liegt. Getroffen wurde nach ukrainischen Angaben ein Wohngebiet.

Bei einem russischen Luftangriff auf die frontnahe nordostukrainische Großstadt Charkiw sind nach Angaben des Regionalgouverneurs mindestens mindestens 19 Menschen verletzt worden. Der Charkiwer Bürgermeister Ihor Terechow schrieb am Abend im Messengerdienst Telegram sogar von 30 Verletzten und erheblichen Schäden an einem Hochhaus. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von zwei Raketen, die nach ersten Erkenntnissen in einem Wohngebiet eingeschlagen seien. Er nannte den Angriff “abscheulich”. Aufnahmen der Nachrichtenagentur AFP aus Charkiw zeigten beschädigte mehrstöckige Gebäude, qualmende Trümmerhaufen und Feuerwehrleute im Einsatz. 

Russland hatte mit Konsequenzen gedroht

Die russische Führung hatte am Vortag der ukrainischen Armee einen Drohnenangriff auf ein Hotel im russisch kontrollierten Teil der südukrainischen Region Cherson vorgeworfen und vor Konsequenzen gewarnt.

Nach ukrainischen Angaben hatte sich dieser Angriff gegen ein Treffen von Militärs gerichtet, zu dem Zivilisten nicht zugelassen waren. Russland und die Ukraine beschuldigen sich gegenseitig, mit fortgesetzten Angriffen die derzeitigen internationalen Verhandlungen über ein Ende des inzwischen fast vier Jahre andauernden russischen Angriffskrieg zu behindern.

Konfliktparteien als Quelle

Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

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