Golf-Star McIlroy dominiert Masters | FAZ | ABC-Z

Bislang gelang eine Titelverteidigung lediglich Jack Nicklaus (1965 und 1966), Nick Faldo (1989/90) und Tiger Woods (2001/02). McIlroy geht in die letzten beiden Wettkampftage als großer Favorit und könnte aus dem Titelverteidiger-Trio am Sonntag ein Quartett machen.
Mit Vollgas ins Wochenende
„Ich habe mir mittlerweile einen guten Vorsprung erarbeitet“, sagte McIlroy nach seiner Golf-Gala. „Ich konzentriere mich jetzt einfach darauf, weiterhin gut zu spielen und Vollgas zu geben.“
Am zweiten Tag spielte sich der Weltranglistenzweite vor allem am Ende des zweiten Durchgangs in einen Rausch. Sechs der letzten sieben Löcher beendete McIlroy mit einem Birdie. Dabei brauchen Golfer einen Schlag weniger als üblich. „Ich hätte mir sicherlich nicht vorstellen können, sechs der letzten sieben Löcher mit Birdies zu beenden“, sagte McIlroy. „Aber ich hatte immer das Gefühl, dass man hier, wenn man im Flow ist, Schwung aufnehmen kann. Heute Nachmittag war so ein Nachmittag.“
Konkurrenz patzt
Während McIlroy derzeit in seiner eigenen Liga spielt, patzt die Konkurrenz. Der Weltranglistenerste Scottie Scheffler rangiert lediglich auf Platz 24. Für den vor dem Turnier als Mitfavorit gehandelten Bryson DeChambeau ist das Masters überraschend schon beendet. Der US-Amerikaner kam mit einer 76er und am Freitag mit einer 74er-Runde nicht unter die Top50 und hat sich damit nicht für den dritten und vierten Turniertag qualifizieren können.
Nachdem sich Ex-Champion Bernhard Langer im vergangenen Jahr aus Altersgründen verabschiedet hatte, war kein Deutscher dabei. Auch Tiger Woods war nach seinem jüngsten Autounfall nicht am Start.





















