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Fußball: Was Jürgen Klopp jetzt Uli Hoeneß auf seine Kritik an der Rolle bei Red Bull antwortet | ABC-Z

Uli Hoeneß spricht in einem großen Interview über Jürgen Klopp. Dem Patron des FC Bayern gefällt die neue Rolle des einstigen Startrainers bei Red Bull nicht. Nun reagiert Jürgen Klopp auf die brisanten Aussagen.

Uli Hoeneß kritisiert – Jürgen Klopp antwortet. Nach den deutlichen Worten des 74-jährigen Patrons des FC Bayern zu Klopps Rolle bei Red Bull reagiert dieser jetzt.

An der Bobbahn in Cortina sagt der ehemalige Trainer des FC Liverpool zu „Bild“: „Ich respektiere Uli Hoeneß ja schon immer aufs Allerhöchste, seine Meinung erst recht. Aber seine Meinung muss ja nicht immer deckungsgleich mit meiner sein. Und in dem Fall sehe ich es ein bisschen anders …“ Eine elegante Antwort auf die Worte des langjährigen Bayern-Machers.

Hoeneß hatte im großen Interview vor allem Klopps neue Rolle als „Head of Global Soccer“ bei Red Bull kritisch gesehen: „Das ist für mich keine Rolle, die zu ihm passt. Jürgen Klopp muss auf dem Fußballplatz stehen, das ist keiner, der für Vorträge durch die Welt fliegt. Seine größte Stärke ist das Zwischenmenschliche, wie er die Spieler pushen kann. Aber wie willst du in Leipzig etwas pushen, wenn du schon wieder in Salzburg bist und dann nach Brasilien fliegst?“

Für Hoeneß steht fest: Klopp gehört an die Seitenlinie – nicht ins globale Management. Eine andere These findet beim Bayern-Patron mehr Zustimmung. Zur Frage, ob Klopp irgendwann Bundestrainer wird, sagte Hoeneß: „Das kann ich mir gut vorstellen. Ich schätze ihn sehr, sehe ihn aber nur als Trainer und nichts anderes.“

Zuletzt hatte Klopp den FC Liverpool trainiert (von 2015 bis 2024), seit Januar 2025 arbeitet er für Red Bull.

Jürgen Klopp bei der Männer-Staffel in Biathlon

Aktuell macht der 58-jährige Klopp ein paar Tage frei und ist als Olympiatourist mit seinem Sohn Marc (37) bei den Winterspielen. Klopp schaute schon bei der Männer-Staffel im Biathlon in Antholz vorbei, läutete die Schlussglocke vor der letzten Runde.

Er sah die drei deutschen Medaillen im Zweierbob-Finale in Cortina, feierte mit Tennis-Legende Boris Becker im Deutschen Haus und besuchte die österreichischen Skisprung-Olympiasieger Stephan Embacher und Jan Hörl im Austria-Haus.

fs

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