Frühlingshafte Wetter-Aussichten: Sonne satt am Mittwoch! | ABC-Z

Am Mittwoch legt der Frühling den Turbo ein – und die ganze Natur zieht mit! Nach den grauen und teils regnerischen Tagen gibt Hochdruckgebiet „Lukas“ richtig Gas und wir bekommen endlich wieder blauen Himmel!
„Es wird überall schön“, verspricht Dr. Karsten Brandt gegenüber B.Z. Die Sonne scheint am Mittwoch bis zu zehn Stunden, nur am Alpenrand hängen ein paar Wolkenfelder. „Der Frühling geht konsequent weiter“, sagt der Klimatologe. Doch was wäre das Wetter ohne ein kleines „Aber“? Dr. Brandt: „Ostwind kommt auf. Also: zur Mittagspause raus, aber besser einen windgeschützten Ort suchen. Schal und Jacke sind keine schlechte Idee.“
So sieht es auch Fabian Chow vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Der Meteorologe: „Im Südwesten wird der Ostwind teils böig, in den Gipfellagen des Schwarzwalds wird es stürmisch mit Sturmböen.“

Wetterexperte: „Schönster Tag der Woche“
Diplom-Meteorologe Dominik Jung ergänzt gegenüber B.Z.: „Insgesamt deutet alles darauf hin, dass dieser Mittwoch der wohl schönste Tag der Woche wird: viel Sonnenschein, landesweit trockenes Wetter und angenehm milde Temperaturen.“ Im Westen (NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland) spielen Wolken laut Jung kaum eine Rolle: „Die Temperaturen steigen am Nachmittag auf milde 15 bis 18 Grad, in geschützten Tallagen sind lokal sogar noch etwas höhere Werte möglich.“ Im Süden kann es morgens noch Bodenfrost geben, dann setzt sich auch hier die Sonne durch.

Wo es kühler wird und wann Wolken aufziehen

Im Osten wird es fast ungetrübt schön, im Norden ziehen dünne Schleierwolken durch, an der Küste kann es mit 10 bis 14 Grad Celsius etwas frischer werden. Dr. Brandt scherzt: „Da ist in Ostfriesland auch der Tee im Garten wieder drin, bei der Sonne sogar ohne Rum.“ Ähnlich sonnig geht die Woche ihm zufolge weiter: „Nur zum nächsten Wochenende kann es wieder mehr Wolken geben.“

So geht es am Donnerstag weiter
Der Donnerstag startet aber erst mal ähnlich schön wie schon der Mittwoch. DWD-Meteorologe Chow: „In der Südhälfte ist es meist sonnig, anfangs kann etwas mittelhohe Bewölkung aus der Nacht übrig sein, die sich jedoch im Tagesverlauf größtenteils auflöst.“
Laut Chow ziehen aber dann von Norden her Wolken auf und trüben das Frühlingswetter: „Ein wenig Regen oder Niesel gegen Abend ganz im Norden ist möglich. Der Wind im Südwesten nimmt deutlich ab.“ Einzelne starke Böen seien aber auch weiterhin möglich.
EXPERTEN IN DIESEM TEXT
Dr. Karsten Brandt promovierte an der Universität Duisburg-Essen im Bereich der Klimatologie zum Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.). Er verfasste mehrere Bücher zum Thema Wetter und ist außerdem Gründer und Geschäftsführer des Portals Donnerwetter.de.
Dominik Jung hat an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Meteorologie studiert. Der Diplom-Meteorologe ist Geschäftsführer des Wetterdienstes Q.met, der auch das Wetterportal wetter.net betreibt. Zudem ist er zum Thema Wetter Moderator und Fachbuchautor.
Fabian Chow hat einen Master of Science in Meteorologie und arbeitet in der Vorhersage- und Beratungszentrale vom Deutschen Wetterdienst (DWD).





















