„Freie Demokratische Partei wird keine Rolle mehr spielen“ | ABC-Z

Trotz Wahlniederlage: Christian Dürr will FDP-Chef bleiben
Trotz Kritik aus den eigenen Reihen nach der verlorenen Landtagswahl in Baden-Württemberg will Christian Dürr weiter FDP-Bundesvorsitzender bleiben. „Die FDP muss sich erneuern. Ich will diese Erneuerung weiter vorantreiben“, sagte er in Berlin. „Uns war klar, dass das ein harter und steiniger Weg wird.“ Auch Generalsekretärin Nicole Büttner werde ihre Arbeit fortsetzen.
Die FDP sei nach der Bundestagswahl im Prinzip bei null gestartet, mit dem Ziel, wieder eine wahrnehmbare Reformkraft in Deutschland zu werden, sagte Dürr. „Vertrauen, das ist mir bewusst, das gewinnt man nicht über Nacht zurück.“ Vertrauen zurückzugewinnen sei ein „Marathonsport“. Dürr räumte ein: „Wir sind als FDP noch nicht an dem Punkt, wo wir wieder erfolgreich Wahlen bestreiten können.“
Er sei aber davon überzeugt, dass es in Deutschland eine politische Stimme geben müsse für all diejenigen, die Veränderung wollten „und was reißen wollen“. Das seien aus seiner Sicht nicht die Parteien, die derzeit in Berlin regieren, sagte Dürr. Ähnliches werde man jetzt vermutlich auch in Stuttgart sehen. „Die FDP muss für eine radikal andere Politik stehen als es Union, Sozialdemokraten und Grüne tun.“





















