Berlin

Frederik Rönnow spricht über seine Zukunft | ABC-Z

Jo Meissner, Frans Nähring

Frederik Rönnow (33) ist seit fünf Jahren bei Union Berlin (154 Spiele), wurde im Januar von den Fans in die Legenden-Elf anlässlich des 60. Vereinsgeburtstag gewählt – und ist aus Köpenick längst nicht mehr wegzudenken. Und vieles spricht dafür, dass das auch so bleibt.

Rönnow sagt über seine Union-Zukunft: „Ich habe meinen Vertrag verlängert, weil ich hier einfach glücklich bin – im Verein, aber auch mit meiner Familie in der Stadt Berlin. Das ist mir sehr wichtig. Du weißt zwar nie, was im Fußball passiert, aber ich habe verlängert, weil ich mir gut vorstellen kann, hier zu bleiben.“ Das wird die Fanbs der Eisernen freuen.

Auch Christopher Trimmel (39) steht in der Union-Legendenelf und plant schon seine Trainerkarriere nach seiner aktiven Zeit. Für Rönnow ist das aber (noch) kein Thema. Der Schlussmann sagt klar: „Mein Fokus liegt zu 100 Prozent auf dem Platz. Ich werde im August 34, das ist mir bewusst. Ich werde wahrscheinlich nicht mehr zehn Jahre im Profifußball spielen. Aber Trainer will ich nicht werden, ansonsten mache ich mir darüber nicht so viele Gedanken.“

Länderspiele sind trotz WM-Aus weiterhin möglich für Rönnow

Bitter für Rönnows Dänen: Im Finale der WM-Play-offs scheiterte das Team an Tschechien (1:3 n.E.). Rönnow saß dabei nur auf der Bank, sorgte aber trotzdem für Schlagzeilen. Denn: Der Torwart machte einen Rücktritt vom Rücktritt für die Play-off-Spiele – obwohl er eigentlich seit Ende 2024 bei den Dänen raus war.

Rönnow erklärt: „Für mich war es nicht einfach, Ja zu sagen. Ich habe etwas Zeit gebraucht, um darüber nachzudenken, weil ich diese Tür eigentlich schon geschlossen hatte. Aber dann habe ich mit meiner Familie gesprochen und mich gefragt, ob ich diese Entscheidung nur für mich treffen soll – oder für die Mannschaft und vor allem für mein Land.“

Die WM in den USA, Mexiko und Kanada wäre für ihn noch einmal ein echtes Karriere-Highlight gewesen. Doch auch ohne das Turnier könnte er weiter für Dänemark spielen. Rönnow: „Ich will erst mal in Ruhe mit dem Trainer reden, bevor ich etwas veröffentliche und die Tür zur Nationalmannschaft wieder schließen werde.“

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