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Frauen-Bundesliga: Essen nach Niederlage gegen Bremen weiter im Abstiegskampf | ABC-Z

Stand: 29.03.2026 • 17:34 Uhr

Die SGS Essen lieferte sich ein umkämpftes Duell mit Werder Bremen. Die 1:2-Niederlage ist bitter für die abstiegsbedrohte SGS.

Die SGS Essen hat am Sonntag mit 1:2 (0:0) bei Werder Bremen verloren. Werder steht damit vorerst auf Platz vier der Tabelle, die SGS befindet sich auf dem vorletzten Platz weiterhin in der Abstiegszone.

Das erste Tor der Partie schoss Bremens Mara Alber in der 55. Minute. Kapitänin Lina Hausicke erhöhte auf 2:0 (62.), für den Anschlusstreffer sorgte Essens Ramona Maier (65.).

Zähe Anfangsphase

Die Partie startete in ruhigem Tempo, beide Mannschaften verzichteten auf riskante Aktionen. Die Essenerinnen hatten sich kompakt und hoch aufgestellt und fingen Werders Angriffe so schon früh ab. Die Devensivleistung der SGS war dadurch stark – nur gelang es mit den Angriffsversuchen in der ersten Hälfte nicht.

Fehlende Impulse in beiden Teams

Beide Teams verloren regelmäßig den Ball im Mittelfeld und scheiterten dann wiederum am eigenltich nötigen schnellen Umschaltspiel. So plätscherte die erste Hälfte der Bundesligapartie relativ ereignislos daher. Die stärksten Impulse brachten die Trommelschläge der Fans am Rand von Platz 11 in das Spiel.

SGS hält Klassenunterschied stand

Die Werderanerinnen wurden ihrer Favoritenrollen – mit immerhin zwölf Punkten und sieben Plätzen Vorsprung vor Essen – somit nicht gerecht. Das zeigte sich auch in einem Freistoß etwa 20 Meter vor dem Essener Strafraum in der 35. Minute, den Chiara D’Angelo indirekt ausführte und der letztlich vollkommen ungefährlich im Seitenaus landete. Werder ließ damit eine der wenigen Torchancen ungenutzt. Die SGS konnte zumindest mit ihrer Standhaftigkeit in der Defensive zufrieden sein, auch wenn es auch den Essenerinnen an Ideen im Angriff fehlte.

Wenige Chancen vor der Pause

Kurz vor der Pause zog Werder dann doch noch an. Zunächst nutzte Michelle Ulbrich in der 41. Minute einen gut hereingegebenen Eckstoß für einen für Essen gefährlichen Abschluss, den Torhüterin Luisa Palmen allerdings gut parierte. Kurz darauf zog Werders Maja Sternad aus dem Spiel heraus ab, doch es blieb beim gerechtfertigten 0:0 zur Pause.

Nach der Pause zunächst wenig Verändeurng

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien es, als würde sich die zähe Verträumtheit aus der ersten Halbzeit ungebrochen fortsetzen. Neben einer guten Chance für die Bremerinnen nach einem Eckball in der 46. Minute setzte sich das eher ereignislose Spielgeschehen mit Ballgewinn- und verlust beider Teams im Mittelfeld fort.

Erstes Tor bringt den Durchbruch

Doch in der 55. Minute setzte Bremens Mara Alber der Trägheit des Spiels ein Ende. Mit einer starken Einzelleistung spielte sie im Essener Strafraum Maike Berentzen aus, die dabei nicht gut aussah. Die Essenerin bekam den Ball an der Grundlinie einfach nicht zu fassen und so ließ Alber ihre Gegnerin einfach hinter sich, zog Richtung Tor und platzierte den Ball im äußeren Eck zum 1:0.

Essen bleibt selbstbewusst

Albers Tor brachte dem Spiel den ersehnten Weckruf. Beide Mannschaften zogen das Tempo spürbar an und schon sieben Minuten später, in der 62. Spielminute, baute Werder die Führung durch ein Kopfballtor der völlig ungedeckten Lina Hausicke aus. Doch die Essenerinnen verloren trotz des Doppelpacks das Selbstbewusstsein nicht. Im Gegenteil, gleich nach dem 2:0 spielte sich die SGS zuerst eine gefährliche Torchance und schon in der 65. schließlich den Anschlusstreffer durch Ramona Maier heraus. Auch dieses Mal Folge eines groben Abwehrfehlers, auch dieses Mal ein Kopfballtor.

Beide Mannschaften kämpferisch

Die Trägheit der ersten Hälfte schien nun vergessen. Beide Mannschaften traten körperlich stark auf und zeigten sich kämpferisch. Das Zentrum des Spiels verlagerte sich vom Mittelkreis auf die Räume vor den Toren. Ein weiteres Tor fiel Dank wacher Abwehrleistung auf beiden Seiten nicht mehr.

Bundesliga geht erst Ende April weiter

Die SGS Essen ist im Halbfinale des DFB-Pokals am 6. April bei Bayern München zu Gast (15.30 Uhr). In der Bundesliga steht zunächst eine längere Spielpause an, am 26. April empfängt die SGS dann den Tabellenletzten Carl Zeiss Jena.

Unsere Quellen:

  • Spiel zwischen Werder Bremen und SGS Essen, 29.03.26, 14 Uhr

Sendung: WDR.de, “SGS Essen verliert in Bremen”, 29.03.26, 16.12 Uhr

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