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Formel E: „Dad wird weinen …“ – Izzy Hammond zerlegt ihr Rennauto | ABC-Z

Schockmoment bei den „Evo Sessions“ der Formel E: Izzy Hammond verliert bei Highspeed die Kontrolle und kracht in die Bande. Das Auto zerfetzt – bange Sekunden, bis die Entwarnung kommt. Erinnerungen an einen schweren Unfall ihres Vaters Richard werden wach.

Beim Show-Event „Evo-Sessions“ der Formel E in Saudi-Arabien sind mehrere Stars hinters Steuer gestiegen und in fliegenden Runden gegeneinander angetreten. Und das sorgte für dramatische Szenen: Izzy Hammond verlor in einer Kurve komplett die Kontrolle über den Rennwagen – und krachte mit hoher Geschwindigkeit in die Bande. Sie ist Auto-Influencerin und die Tochter von Moderatoren-Legende Richard Hammond.

Das Auto vom Team Lola Yamaha Abt zerschellte in Einzelteile – schockiert schauten die Teilnehmer und Lola-Pilot Zane Maloney auf die Bildschirme. Dann erste Entwarnung: Über Funk gab Izzy Hammond durch: „Ich bin okay, ich bin okay.“

Manchen erinnerte der Crash an die Szenen um Vater Richard Hammond. Beim Dreh der Auto-Sendung „Grand Tour“ wurde der damalige britische Automagazin-Moderator im Jahr 2017 bei der Fahrt mit einem 2,5 Millionen US-Dollar teuren Elektro-Sportwagen aus der Kurve geschleudert. Das Auto (1224 PS) brannte komplett aus, der Moderator kam mit einer Knieverletzung glimpflich davon.

In einem Interview nach dem Rennen sagte die augenscheinlich unversehrte Izzy Hammond: „Mir geht es gut. Aber mein erster Gedanke war: Jeder schaut zu, mein Dad schaut zu, er wird bestimmt weinen. Ich will ihm sagen, dass alles okay ist.“

In 1,82 Sekunden von null auf 100

Das Konzept der „Evo Sessions“ feierte im vergangenen Jahr Premiere. In Miami durften elf Prominente in die schnellsten Elektro-Rennwagen der Welt steigen. Die Autos schaffen es in nur 1,82 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit dabei waren unter anderem der ehemalige argentinische Fußball-Star Sergio Agüero und Brooklyn Beckham.

Ziel des Show-Rennens: Die Prominenten sollen den Sport zu den Fans bringen. Formel-E-Boss Jeff Dodds sagte dazu: „Bei den Evo Sessions geht es darum, den Motorsport an Orte zu bringen, an denen er bisher nicht stattgefunden hat. Mit einem echten Wettbewerbsformat öffnen wir die Formel E für Hunderte Millionen neuer Fans – authentisch, spannend und mutig.“

Kritik gibt es an dem Konzept auch: Das Event lenke von der Leistung der Fahrer ab und vermittle die Botschaft, dass im Grunde jeder mit den Autos fahren könne. Was nach Hammonds schwerem Unfall wohl nicht mehr der Fall sein dürfte.

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