Olympia 2026: DEB-Frauen starten mit 1:4 gegen Schweden | ABC-Z

Die deutschen Eishockey-Frauen sind am Donnerstag (05.02.2026) ins olympische Turnier gestartet. Zum Start gab es einen Dämpfer. Gegen Schweden verlor Deutschland mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:1).
Zu lange soll der Dämpfer bei den Frauen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) aber nicht nachhallen. “Abhaken. Ich kann den Mädels nichts vorwerfen. Wir haben gekämpft. Es war ein sehr physisches Spiel. Die Spielerinnen haben zu viel nachgedacht. Normalerweise spielen wir in Unterzahl etwas anders”, erklärte Bundestrainer Jeff MacLeod nch dem Spiel und drei Gegentoren mit einer Frau weniger auf dem Eis.
Das deutsche Team stand vom Beginn unter schwedischem Dauerdruck, durfte aber nach etwas mehr als acht Minuten über das erste Tor des olympischen Turniers jubeln. Katarina Jobst-Smith traf in der ersten Powerplay-Situation und erzielte damit das erste Tor für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei Olympischen Spielen nach knapp zwölf Jahren.
Doch Schweden, das 2006 in Turin immerhin Silber holte und damit die einzige Nation ist, die es neben den USA und Kanada in ein olympisches Frauen-Eishockeyfinale geschafft hat, schlug noch im ersten Drittel zurück. Lina Ljungblom gelang in der zwölften Minute der Ausgleich.
Katarina Jobst-Smith jubelt nach ihrem Tor mit Torhüterin Sandra Abstreiter.
Schweden bleibt am Drücker
Im zweiten Abschnitt konnten die DEB-Frauen das Spiel zunächst etwas ausgeglichener gestalten, kassierte dann aber in Unterzahl den zweiten Gegentreffer. Wieder war es Ljungblom, die bei einem Abpraller am besten stand und am schnellsten reagierte (28.). Die deutschen Frauen erarbeiteten sich nur wenige Chancen.
Selina Haider vergab die beste davon, als sie den Puck bei einem Konter nicht an der schwedischen Torfrau vorbeibekam (33.). 40 Sekunden vor der Drittelpause erhöhten die Schwedinnen erneut mit einer Spielerin mehr auf dem Eis auf 3:1. Diesmal war Mira Jungaker erfolgreich. Auch im Schlussdrittel verschoben sich die Kräfteverhältnisse nicht. Die Skandinavierinnen bestimmten das Geschehen auf dem Eis und kamen schließlich durch Thea Johansson zum 4:1-Endstand (52.).
“Wir stecken den Kopf jetzt nicht in den Sand. Vor allem bei den Torabschlüssen muss jetzt mehr kommen. Jede Einzelne muss da jetzt einfach besser durchkommen”, erklärte Kapitänin Daria Gleißner anschließend.
Nächste Gegner: Japan, Frankreich und Italien
Neben Schweden trifft Deutschland in der Gruppe B noch auf Japan (Samstag, 07.02., ab 12:10 Uhr im Livestream), Frankreich (Montag, 09.02., ab 16:40 Uhr im Livestream) und zum Abschluss auf die Gastgeberinnen aus Italien (Dienstag, 10.02., ab 16:40 Uhr im Livestream). Zwei Teams muss das MacLeod-Team hinter sich lassen, um die Qualifikation für die K.o.-Runde zu schaffen.





















