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Europacup: Mainz steht unmittelbar vor Halbfinal-Einzug in der Conference League | ABC-Z

FSV Mainz 05 – Racing Straßburg zur Halbzeit 2:0 (2:0)

Der FSV Mainz 05 hat mit einem 2:0 (2:0) gegen Racing Straßburg beim Viertelfinal-Hinspiel der Conference League eine Top-Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Straßburg erreicht. Vor 32.000 Zuschauern im Mainzer Stadion sorgte der Japaner Kaishu
Sano in der elften Minute mit einem Treffer aus der
Distanz für die Führung. Abwehrspieler Stefan Posch erhöhte für die Hausherren nach einer Ecke sehenswert per Volley (19.).

Auch in der zweiten Hälfte dominierte der Mainzer Verein. Durch Tietz (49., 53.) hatte er erneut gute Chancen. Auf der Gegenseite verpasste Julio Enciso den Anschlusstreffer (57.). Der Offensivdrang der Gastgeber ließ etwas nach, doch Mainz spielte weiter diszipliniert. Zum Schluss kam Straßburg zu mehreren Torgelegenheiten, nutze diese aber nicht.

“Hoffentlich träumen sie, das gehört dazu”, hatte Trainer Urs Fischer vor der Partie bei RTL über seine Spieler gesagt. Der Sieg reiht sich in eine Erfolgsserie des Teams ein. Zuletzt hatte sich das Team in der Bundesliga von den gröbsten Abstiegssorgen befreit. Inzwischen ist Mainz seit neun Pflichtspielen in Folge ungeschlagen. Im Halbfinale würde der FSV wohl auf Rayo Vallecano treffen. Die Spanier setzten sich gegen AEK Athen ähnlich dominant mit 3:0 (2:0) durch.

SC Freiburg – Celta Vigo zur Halbzeit 3:0 (2:0)

Auch der SC Freiburg darf nach seinem 3:0 (2:0) gegen das spanische Spitzenteam Celta Vigo auf ein europäisches Halbfinale hoffen. Nach diesem Ergebnis beim Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League gilt Freiburg als klarer Favorit für das Rückspiel in Spanien am kommenden Donnerstag. Im ersten europäischen Viertelfinale der Vereinsgeschichte brachte
Vincenzo Grifo die Gastgeber aus dem Breisgau früh mit einem
sehenswerten Distanzschuss in Führung (10. Minute). Niklas Beste erhöhte noch vor der Pause (32.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Matthias Ginter für den Endstand (78.).

Gegner in einem möglichen Halbfinale wäre der Sieger des Duells zwischen Sporting Braga und Betis Sevilla. In den zuvor besten Europapokalspielzeiten war der Sport-Club jeweils im Achtelfinale an Juventus Turin (22/23) und West Ham United (23/24) gescheitert.

“Es war sehr viel Energie da. Wir haben eine unglaublich reife Leistung gezeigt”, lobte Grifo sich und seine Mitspieler nach der Partie. Diese Energie konnten die rund 32.600 Zuschauer spüren. Einer der Besucher war der ehemalige Trainer des Teams, Christian Streich. Freiburg dominierte das Spiel von Beginn an. Bereits in den ersten Minuten hatten Igor Matanović (1.), Maximilian Eggestein (4.) und Yuito Suzuki (6.) gute Chancen für Freiburg, die sie aber ausließen. Das änderte sich mit dem Tor von Grifo ins rechte Toreck.

Erst kurz vor dem Seitenwechsel wurden die Gäste, die in der Liga-Phase schon mit 1:2 beim VfB Stuttgart verloren hatten, mal kurz gefährlich – zumindest halbwegs. Letztlich war der Winkel für Kapitän Iglesias aber zu spitz (45.). Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht: Freiburg dominierte, der Tabellensechste der spanischen Liga fand offensiv kaum statt.

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