„Es wird gerast, gedrängelt, gehupt und genötigt – und das immer ein paarmal“ | ABC-Z

Zum Artikel „Steffen Krach und die SPD wollen das alte Berlin wiederhaben“ vom 11. März
Die SPD glaubt wohl, sie könne mit fantasielosen Sprüchen und Wegner-Bashing die Wahlen gewinnen. SPD-Senatoren alle toll, CDU-Senatoren alle schlecht. Und immer schön das Tennisspiel des Regierenden erwähnen. Sonst keine konkreten Ideen oder Pläne für die Stadt. Das wird nicht reichen, Herr Krach.
Robin Krusche, via Mail
Zum Artikel „Warum dieser Hauptbahnhof kein Aushängeschild für Berlin ist“ vom 9. März

Es ist unbestritten, dass im Unternehmensgeflecht DB vieles nicht gut funktioniert. Aber kein Mensch kann glauben, dass die Bahn weiland absichtlich schlechte Rolltreppen gekauft hat, die vor der Zeit den Dienst versagen. Ich frage mich, warum die Bahn und nicht der Hersteller der Rolltreppen im Fokus der öffentlichen Kritik steht: wegen der mangelhaften Haltbarkeit seines Produkts und der unzureichenden Vorratshaltung essenzieller Ersatzteile. In der Berliner Presselandschaft aber wurde lange nicht berichtet, wer diese Rolltreppen hergestellt hat, dankenswerterweise stand dann in der Berliner Morgenpost der Name Kone. Ich würde der Bahn empfehlen, bei künftigen Käufen von mechanisch stark belasteten Maschinen jedweder Hersteller vertraglich die Vorhaltung einer hinreichenden Menge von Ersatzteilen durch den Lieferanten zu vereinbaren und Pönalien vorzusehen.
Gerhard Lehrke, via Mail
Nicht nur am Hauptbahnhof, auch z. B. am Bahnhof Südkreuz, funktionieren die Rolltreppen nicht. So langsam verliert man als geborener Berliner die Geduld mit seiner Stadt. Seit Jahrzehnten häufen sich Mängel und Unzulänglichkeiten, egal ob Flughafen BER, unsinnige Straßenexperimente, Bau- oder wahlweise Verkehrsprobleme oder die ständig zunehmende Vermüllung Berlins – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und der Rest der Republik lacht über uns. Es nervt!
Andreas Polley, via Mail
Zum Artikel „Iran will Straße von Hormus weiter blockieren – Spritpreise steigen“ vom 10. März
Die militärische Entwicklung im Iran-Krieg zeigt immer deutlicher den Irrsinn, in den sich Trump zusammen mit Israel verrannt hat, bei allen gut gemeinten Absichten beim Kampf gegen ein Terrorregime. Das geplante Atomprogramm und die brutale Verfolgung Oppositioneller im Iran können nur politisch gelöst werden, abgesehen davon, dass noch nie ein politisches System nur durch Angriffe aus der Luft verändert werden konnte. Das sind Wildwest-Methoden mit verheerenden weltweiten Folgen. Und es sind geradezu verzweifelte Hilferufe Trumps an die Bevölkerung des Iran, sich jetzt zu erheben und das Regime zu beseitigen. In der Tat ist und bliebe nur dies der einzig gangbare und realistische Weg, eine Änderung im Iran herbeizuführen. Alles andere bleibt militärischer Irrsinn ohne politischen Plan und stärkt zu allem Überfluss auch noch Putin bei seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine. Es ist doch auffallend, dass Trump nur gegen vergleichsweise kleine Staaten demonstriert und Russland schalten und walten lässt – vielleicht weil sich beide im Vorgehen gegen „Störenfriede“ ähnlich sind?
Wilfried Mommert, via Mail
Es ist unbestritten, dass im Unternehmensgeflecht DB vieles nicht gut funktioniert.
Leser Gerhard Lehrke
Zum Artikel „Berliner Taxifahrer schlagen Alarm: ,Das wird Existenzen kosten‘“ vom 10. März

Die Entwicklung des Öl- und Spritpreises kennt seit circa zwei Wochen nur eine Richtung: steil nach oben. Nun könnte man annehmen, das spiegele sich auch im Fahr- und Nutzungsverhalten von Fahrern wider. Das ist mitnichten so. Nach meiner Beobachtung gibt es seitdem sogar immer mehr Autoverkehr. Auch die Fahrweise bleibt erschreckend gleich schlecht. Und zwar offensiv und nicht, wie zu erwarten, defensiver und somit sparsamer. Es wird gerast, gedrängelt, gehupt und genötigt, und das immer öfter mit immer größeren, breiteren, schwereren, teureren und vor allem schwärzeren Luxuskarossen. Es ist nicht nur kriminell, es passt auch schlicht nicht mehr in eine Zeit, in der das eigene Auto aufgrund der generellen Verdichtung des Individualverkehrs in Großstädten im besten Falle den kleinsten Anteil von allgemeiner Mobilität ausmachen sollte. An finanziellen Mitteln scheint es sehr vielen wohl nicht zu mangeln. Eher an Verstand und der Motivation, ein Automobil dann zu nutzen, wenn es unausweichlich ist – und nicht für jede kleine Fahrt zum Bäcker.
Ullrich Herzau, via Mail
Zum Artikel „ICE-Strecke Berlin–Hamburg: Inbetriebnahme erst ab 15. Juni“ vom 11. März

Die Deutsche Bahn AG übertrifft sich wieder mal selbst. Es genügt nicht, dass die meisten Züge unpünktlich sind und verdreckt und kaputt auf die Strecke geschickt werden, jetzt findet die DB auch noch einen tollen Grund, weswegen die Bauarbeiten auf der Strecke sich drei Monate verzögern. Es waren fünf Tage Frost unter minus fünf Grad! Und dass das Rolltreppenchaos am Hauptbahnhof sicher auch noch Monate dauern wird, daran sind bestimmt auch widrige Umstände schuld. Gottseidank kommen wenigstens die Millionen-Zahlungen für „besonders gute Leistungen“ an die Vorstandsmitglieder pünktlich auf deren Konten.
Jochen Sieler, via Mail
Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost
So erreichen Sie die Leserbriefredaktion
Berliner Morgenpost,
Redaktion, Brieffach 3110,
10874 Berlin
Telefon: 030-8872 77887
E-Mail:
leserbriefe@morgenpost.de
Internet:
www.morgenpost.de
Wir geben die Meinung unserer Leserinnen und Leser wieder, nicht die der Redaktion. Wegen der großen Zahl an Briefen, E-Mails und Kommentaren bei Facebook ist es uns leider nicht möglich, jede Meinungsäußerung zu veröffentlichen oder zu beantworten. Die Redaktion der Berliner Morgenpost behält sich vor, diese zu kürzen.





















