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Erlangen: Gutachter soll tödlichen Unfall mit Fußballtor aufklären – Bayern | ABC-Z

Nach dem Tod eines Siebenjährigen durch ein umgestürztes Fußballtor in Erlangen versucht die Polizei auch mit Hilfe eines Gutachters, die Ursache zu klären. „Es gibt verschiedene Varianten, die wir versuchen, auseinanderzudröseln“, sagte ein Polizeisprecher. Unklar sei bisher, wie viele Menschen zum Unglückszeitpunkt an dem Tor waren und was eigentlich genau mit dem Tor passieren sollte, bevor es umstürzte.

Nach Angaben des Sprechers wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Ob jemand für den Tod des Jungen konkret verantwortlich sei, sei noch ungewiss, sagte der Polizist.

Auf einem Fußballplatz im Ortsteil Bruck trauern Vereinsmitglieder um einen siebenjährigen Jungen, der am Vortag von einem umgestürzten Tor lebensgefährlich verletzt wurde und später starb. Daniel Löb/dpa

Der junge Spieler des FSV Erlangen-Bruck war am Samstag auf einem Fußballplatz lebensgefährlich verletzt worden und im Krankenhaus gestorben, nachdem ein mobiles Tor auf ihn gestürzt war. Alle für Sonntag geplanten Spiele der Junioren auf Kreisebene im Fußballkreis Erlangen/Pegnitzgrund wurden infolge des Unglücks abgesagt.

„Wir sind alle tief erschüttert und fassungslos. Uns fehlen die Worte“, schreibt der Verband. Man wolle den Fußball ruhen lassen. „Die Fußball-Familie ist in Gedanken bei all denen, die begreifen müssen, was es in dieser Stunde einfach nicht zu begreifen gibt.“

Unfälle mit Toren sind grundsätzlich selten. In Deutschland gab es 2013 einen Fall in Hamburg, in dem ebenfalls ein Siebenjähriger durch ein umfallendes Tor erschlagen wurde. 2010 starb ein Zwölfjähriger im münsterländischen Nottuln. 2021 wurde ein Elfjähriger schwer verletzt. Auch in früheren Jahren und im Ausland gab es weitere ähnliche Unfälle.

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