Ergebnis deutlich gesteigert: Lufthansa feiert im “Übergangsjahr” einen Rekordumsatz | ABC-Z

Ergebnis deutlich gesteigertLufthansa feiert im “Übergangsjahr” einen Rekordumsatz
Bei der größten deutschen Airline geht es aufwärts: Das Betriebsergebnis steigt im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent. Auch bei der Kernmarke vermeldet die Lufthansa Fortschritte.
Die Lufthansa ist nach einem Krisenjahr bei der Verbesserung des Gewinns dank eines stabileren Flugbetriebs vorangekommen. Das bereinigte Betriebsergebnis stieg 2025 um 19 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Bei einem Rekordumsatz von 39,6 Milliarden Euro (plus fünf Prozent), legte die Rendite um einen halben Prozentpunkt auf 4,9 Prozent zu.
Die Zahlen liegen im Rahmen der Analystenprognose. Unter dem Strich lag der Gewinn allerdings mit 1,34 Milliarden Euro drei Prozent unter dem Vorjahr, was der MDax-Konzern mit Steuereffekten erklärte. Die Dividende für das abgelaufene Jahr soll mit 33 Cent je Anteilsschein etwas höher ausfallen als im Vorjahr.
Die schwächelnde Kernmarke Lufthansa Airlines konnte sich mit ihrem Sanierungsprogramm verbessern und erzielte nach dem Verlust im Vorjahr eine Rendite von knapp einem Prozent. Ein wichtiger Faktor des Gewinnanstiegs war die Stabilisierung des Flugbetriebs. Fluggastentschädigungen für Flugausfälle und Verspätungen hatten 2024 die enorme Summe von 843 Millionen Euro Kosten erreicht. Im vergangenen Jahr waren es 362 Millionen Euro weniger. Auch schwächere Nachfrage und Preisdruck auf den Transatlantikstrecken belasteten das Unternehmen.
“Das Turnaround-Programm von Lufthansa Airlines hat weiterhin höchste Priorität, sodass bei unserer Kernmarke den operativen Verbesserungen in diesem Jahr auch wirtschaftliche Fortschritte folgen”, erklärte Vorstandschef Carsten Spohr. Im laufenden Jahr 2026 soll das Angebot wie im vergangenen Jahr um vier Prozent ausgeweitet werden.
Der im MDAX notierte Airline-Konzern erwartet weiteres Umsatzwachstum, eine “signifikante” Ergebnissteigerung sowie eine weitere Verbesserung seiner Marge, verwies aber auf eine erhöhte Prognoseunsicherheit aufgrund der Situation im Nahen Osten. “Die massive Bündelung globaler Verkehrsströme über die Golf-Drehkreuze erweist sich zunehmend als geopolitische Achillesferse”, so Spohr.
Erst am Donnerstag war bekannt gegeben worden, dass die Lufthansa vorerst nicht in den deutschen Aktien-Leitindex Dax zurückkehren wird. Das teilte die Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx mit. Die Fluggesellschaft verfehlte in der Dax-Rangliste im Februar knapp den 33. Rang, der ihr nach der “Fast Entry”-Regel die Rückkehr in den Dax auf jeden Fall garantiert hätte.





















