Eiskunstlauf-WM: WM-Gold – Hase/Volodin krönen Eiskunst-Märchen | ABC-Z

Fünf Wochen nach ihrer Bronzemedaille bei Olympia hat sich das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva-Fabienna Hase und Nikita Volodin ihren Traum von WM-Gold erfüllt.
Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin haben es geschafft: Am Donnerstagabend verzauberten sie das Publikum in Prag mit einer Weltklasse-Kür und krönten sich damit mit der ersten WM-Goldmedaille ihrer Karriere. Nach WM-Bronze im Jahr 2024, WM-Silber im vergangenen Jahr und Olympia-Bronze zuletzt bei den Olympischen Spielen in Mailand feierten die Berliner womöglich auch ihren Abschluss, ihre sportliche Zukunft hatten sie bislang nämlich offengelassen.
Wie schon bei den Olympischen Spielen lagen Hase/Volodin zur Halbzeit in Führung. Im Februar noch patzten sie bei der abschließenden Kür, am Donnerstagabend hingegen passte (fast) alles zusammen: Ein herausragender – wenn auch nicht ganz fehlerfreier – Auftritt bei der Kür am Donnerstagabend folgte auf das, wie Hase es bezeichnete “beste Kurzprogramm der ganzen Saison”. Sie entschieden den Medaillenkampf mit fast zehn Punkten vor den Olympia-Zweiten Anastassia Metelkina/Luka Berulawa aus Georgien. Die japanischen Olympiasieger und Weltmeister Miura Riku/Kihara Ryichi hatten ihren Start im Vorfeld abgesagt.
Hase/Volodin lagen schon nach Kurzprogramm vorn
Die deutschen Eiskunstlauf-Aushängeschilder legten mit einem Weltklasse-Kurzprogramm den Grundstein für diesen Erfolg. Sie lagen vor der Kür mit 79,78 Punkten hauchdünn vor Metelkina/Luka Berulawa (79,45 Punkte). “Wir haben alles von der ersten bis zur letzten Sekunde genossen. Alle Elemente haben sich sehr gut angefühlt”, sagte Hase am Mittwoch.
Hocke/Kunkel machen Plätze gut
Das zweite Berliner Duo Annika Hocke/Robert Kunkel kam auf Rang sieben, ein Sturz von Hocke beim dreifachen Salchow am Mittwoch verhinderte ein besseres Resultat für die ehemaligen EM-Dritten. “Ein sehr ärgerlicher Fehler. Da fehlen jetzt vier Punkte und man sieht, was für uns drin gewesen wäre”, sagte Hocke. “Ich habe schon beim Absprung gefühlt, dass das nicht gut gehen konnte.” Bei der Kür am Donnerstag aber konnten Hocke und Kunkel überzeugen und sich drei Plätze verbessern.
Im Eistanzen wollen ab Freitag Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan die Olympia-Enttäuschung vergessen machen und dieses Mal ins Kür-Finale einziehen. In der Männer-Konkurrenz, die in Mailand ohne Deutsche stattgefunden hat, vertritt der deutsche Meister Genrikh Gartung das DEU-Team.
| Datum | Wettbewerb |
|---|---|
| Do., 26.3., 11:30 Uhr | Einzel Männer, Kurzprogramm |
| Do., 26.3., 18:45 Uhr | Paarlaufen, Kür |
| Fr., 27.3., 11:30 Uhr | Eistanz, Rhythmustanz |
| Fr., 27.3., 18:00 Uhr | Einzel Frauen, Kür |
| Sa., 28.3., 12:30 Uhr | Eistanz, Kür |
| Sa., 28.3., 18:30 Uhr | Einzel Männer, Kür |
| So., 30.3., 14:30 Uhr | Schaulaufen |





















