Eisbären Berlin beginnen den DEL-Endspurt mit einem Fehlstart | ABC-Z

Vier Wochen sind eine lange Zeit. In der kann der eine neue Kraft sammeln, der andere seinen Lauf einbüßen. Was eintreffen wird, ist nicht vorhersehbar. Das macht die Deutsche Eishockey Liga (DEL) nach der langen Olympia-Unterbrechung jetzt enorm spannend. Vorsätze und Hoffnungen gibt es reichlich. Auch bei den Eisbären Berlin, die sich besser präsentieren wollen als in den Monaten zuvor.
Gut möglich, dass das noch passiert. Aber der Endspurt der Hauptrunde startete für den Meister mit einer Enttäuschung. Der EHC unterlag den Straubing Tigers in der ausverkaufen Uber Arena vor 14.200 Zuschauern mit 2:3 (1:0, 1:3, 0:0). In der Tabelle wirkte sich das zumindest nicht negativ aus, denn bei noch sieben Partien bis zum Ende blieb der Abstand des Siebten zum begehrten sechsten Platz gleich, da Bremerhaven ebenso verlor.
Eisbären Berlin finden gut in die Partie
Trainer Serge Aubin musste beim Wiederbeginn neben dem gesperrten Jonas Müller ebenso auf Abwehrkollege Lester Lancaster (krank) verzichten. Doch da der Kader trotz auch des langfristigen Ausfalls von Torhüter Jake Hildenbrand (Knie) nach der Rückkehr von Manuel Wiederer und Markus Vikingstad wieder groß ist, konnte der Coach alle vier Sturmreihen so ausgeglichen wie lange nicht besetzen.
Das sollte helfen, wieder mehr Geschwindigkeit in das Spiel zu bekommen. Also so aufzutreten, wie es die Berliner von sich erwarten. Das war nicht oft in dieser Saison gelungen, weil zu viele Verletzte dazu führten, dass der Rest viel Energie damit verbrauchte, um das zu kompensieren. Damit sollte es nun vorbei sein. Zwar brauchten die Eisbären ein bisschen, um in Fahrt zu kommen. Doch nach ein paar Minuten gaben sie den Ton an.
Lesen Sie auch:
Vor der Pause hatte der Titelverteidiger zwei Partien gewonnen, der Fünfte aus Straubing hatte drei gewonnen. Doch das sagte nichts mehr über die aktuelle Verfassung aus. Die Berliner fanden schnell zusammen, erarbeiteten sich mit gutem Forechecking viel Zeit in der offensiven Zone. In Überzahl traf Ty Ronning schließlich zur Führung (14.). Alles lief nach Plan. Jedoch nicht lange.
Auf der einen Seite lag es daran, dass Straubing wohl nur etwas länger brauchte, um sich zu finden. Doch die Berliner haderten auch mit sich. „Wir haben ein bisschen den Faden verloren, wie wir spielen wollen“, so Andreas Eder. Erst glich Marcel Brandt aus (25.), kurz darauf traf er in Überzahl erneut (27.). Nur wenig später hieß es nach einem Konter von Ryan Merkley 1:3 (31.). Die Erinnerungen an die Auftritte vor der Pause kehrten schnell zurück.
Eisbären Berlin kommen durch Eder wieder heran
Die Berliner schafften es mal wieder nicht, konstant gut aufzutreten. Aber sie steigerten sich immerhin wieder, Eder verkürzte (37.). Doch Straubing agierte sehr abgeklärt, war stark in den Zweikämpfen und gut stand geordnet. Den Eisbären fiel es nicht immer leicht, vernünftig ihr Spiel aufzubauen. Zwar ergaben sich noch einige Chancen, doch den Ausgleich erzielten sie nicht mehr.
Eiszeit – der Eisbären-Newsletter
Jeden Donnerstag alles Wichtige von den Eisbären Berlin – Highlights, News und spannende Einblicke.
Eiszeit – der Eisbären-Newsletter
Jeden Donnerstag alles Wichtige von den Eisbären Berlin – Highlights, News und spannende Einblicke.
Werbevereinbarung
zu.
Für den Meister ist das ein Dämpfer, er verpasste eine gute Gelegenheit, um sich vorzuarbeiten. Aber die nächste folgt schnell, am Freitag schon geht es in der Uber Arena gegen Iserlohn weiter, ehe am Sonntag dann Bremerhaven kommt.





















