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Eine Million Belohnung winkt: Dobrindt hofft auf schnelle Aufklärung von Stromnetz-Anschlag | ABC-Z

Eine Million Belohnung winktDobrindt hofft auf schnelle Aufklärung von Stromnetz-Anschlag

07.02.2026, 00:37 Uhr

Hinweisgeber sollten sich nicht zu lange Zeit lassen, sagt Innenminister Dobrindt. (Foto: picture alliance / photothek.de)

Die mutmaßlich linksextremen Attentäter auf das Berliner Stromnetz dürften derzeit nervös werden. Innenminister Dobrindt berichtet, dass viele Hinweise eingegangen sind. Eine Belohnung von einer Million Euro könnte bald zu den Tätern führen.

Nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sind nach der Auslobung einer Belohnung eine Vielzahl von Hinweisen zum mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz eingegangen. “Denen geht das BKA nun nach, deswegen kann man auch jetzt noch nicht sagen, ob eine Spur dabei ist”, sagte der CSU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Wer der Polizei bis zum 24. Februar entscheidende Informationen für die Aufklärung des Brandanschlags von Anfang Januar liefert, kann mit einer Belohnung von bis zu einer Million Euro rechnen. Der Bundesinnenminister betonte im Interview: “Klar ist aber, dass es die Belohnung nur für valide, also erfolgreiche Hinweise gibt, die also zur Ergreifung des oder der Täter führen.”

Dobrindt sieht dafür Chancen: “Wir glauben, dass es innerhalb der linksextremistischen Szene sehr unterschiedliche Einschätzungen über den Erfolg des Anschlags gibt, in dessen Folge tausende Berliner tagelang bei Minusgraden ohne Strom und Heizung auskommen mussten. Darum kann ich mir gut vorstellen, dass aus dieser Szene Hinweise auf die Täter kommen könnten.”

Zeugenaufruf läuft bis zum 24. Februar

Nach Angaben des Ministers sind Belohnungen grundsätzlich befristet. Es solle klar sein, dass die Aufklärung von Kriminaldelikten “nicht auf die lange Bank geschoben wird und etwaige Mitwisser keine 12 Monate Zeit haben, um zu überlegen, ob sie auf der richtigen Seite stehen wollen”, sagte Dobrindt.

In einer Mitteilung des Bundeskriminalamts (BKA) bitten das BKA und der Generalbundesanwalt die Bevölkerung um Hinweise auf den oder die Täterinnen und Täter, die am 3. Januar durch einen Brandanschlag mehrere Starkstromkabel in Berlin beschädigt hatten. Durch den mutmaßlich linksextremistisch motivierten Anschlag war die Stromversorgung von 45.000 Haushalten im Südwesten der Hauptstadt tagelang ausgefallen.

Quelle: ntv.de, mau/dpa

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