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Eine Frau mit einem Messer in der Münchner U-Bahn löst einen Großeinsatz der Polizei aus | ABC-Z

Ein Fahrgast in einer U-Bahn der Linie 2 hat am Donnerstagabend gegen 18 Uhr eine Frau gesehen, die während der Fahrt in einem voll besetzten Zug mit einem Messer hantiert haben soll. Der Zeuge verständigte nach Polizeiangaben umgehend den Notruf. Mehr als zehn Streifen wurden von der Einsatzzentrale alarmiert.

U-Bahn-Betrieb wird gestoppt

Die U2 wurde an der Station Karl-Preis-Platz von der Polizei gestoppt. Anschließend durchsuchten Beamte den Zug und den Bahnhof. Dabei waren auch Spezialkräfte des Unterstützungskommandos (USK) im Einsatz. Die Beamten waren mit speziellen Kettenhemden zum Schutz vor Messerangriffen ausgerüstet und mit Stäben, um einen Angreifer auf Abstand zu halten. Die Polizisten überprüften den voll besetzten Zug. Die Passagiere verfolgten den Einsatz mit Interesse, wie Zeugen berichteten, aber auch ohne große Aufregung. Die Lage in der U-Bahn sei entspannt gewesen.

Polizisten in Kettenhemden suchen Zug ab

Eine verdächtige Frau mit Messer wurde allerdings nicht gefunden. Am Donnerstagabend herrschte während des Berufsverkehrs großer Andrang, sowohl in den Zügen als auch auf den Bahnsteigen der jeweiligen U-Bahn-Stationen. Derzeit werden die Aufzeichnungen der Videokameras im Zug ausgewertet. Auch die Videos der Sicherheitskameras an den jeweiligen Bahnhöfen werden überprüft. Es ist nicht bekannt, wo die Frau eingestiegen ist, oder an welchem Bahnhof sie die U2 verlassen hat. Bisher konnte nach Angaben eines Polizeisprechers keine verdächtige Person auf den Videos erkannt oder identifiziert werden. Bisher sei weder eine strafbare Handlung noch eine Gefährdung von Personen zu erkennen, so die Polizei.

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