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Ein Todesopfer nach Gondelabsturz in der Schweiz – Panorama | ABC-Z

Bei einem Gondelunglück in der Schweiz ist eine Frau ums Leben gekommen. Die Kabine hatte sich offenbar bei starkem Wind vom Seil gelöst, war abgestürzt, einen schneebedeckten Hang hinabgerutscht und hatte sich dabei mehrmals überschlagen, ehe sie an einem Strauch zum Stillstand kam.

In der für acht Personen zugelassenen Gondel habe sich nur eine 61-Jährige aus der Region befunden, berichtete die Kantonspolizei Nidwalden. Das Unglück passierte auf rund 2000 Metern Höhe, was den Zugang für Rettung und Polizei erschwerte. Betroffen war eine Gondelbahn im größten Skigebiet der Zentralschweiz, Engelberg-Titlis südlich des Vierwaldstättersees. Das Unglück passierte kurz nach der Mittelstation Trübsee, wie der Polizeisprecher sagte. Die Gondeln transportieren Wintersportler auf rund 2400 Meter Höhe.

Im Skigebiet soll es eine Windwarnung gegeben haben

Die Beamten waren um kurz nach 11 Uhr alarmiert worden. Zwischen 100 und 200 Personen waren in anderen Gondeln auf der Strecke unterwegs. Sie sind bis zum Nachmittag in Sicherheit gebracht worden, wie Norbert Patt, CEO der Titlis Bergbahnen sagte.

Nach dem Unglück wurden diese und weitere Gondelbahnen laut Webseite des Skigebiets wegen starker Winde geschlossen. Der Wetterdienst Meteoschweiz zeigte auf seiner Webseite für Engelberg Sonnensein und Temperaturen von rund 8 Grad am Mittag. Dazu gab es eine Windwarnung, mit „Windspitzen in exponierten Lagen oberhalb von 1800 Metern“ von bis zu 130 Kilometern in der Stunde.

Die Region am höchsten Berg der Zentralschweiz, dem Titlis, zählt zu den beliebtesten Skigebieten der Schweiz. Sie gilt als schneesicher von Oktober bis Mai und bietet unter anderem eine Talabfahrt mit 2000 Höhenmetern. Das Gebiet liegt gut 130 Kilometer südöstlich von Basel. Vom Flughafen Zürich ist es in eineinhalb Stunden zu erreichen.

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