Dschungelcamp: Tränen am Lagerfeuer und ein versöhnlicher Abschied | ABC-Z

Am Mittwochabend stand bei “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” (RTL, auch auf RTL+) der nächste Exit an. Zuvor wurde Gil Ofarims (43) Sturz im Camp aufgearbeitet und Simone Ballack (49) berichtete emotional über den tödlichen Unfall von Sohn Emilio.
Zu den verbliebenen Stars gehörten an Tag 13 zudem “Hot oder Schrott”-Star Hubert Fella (58), Schauspieler Hardy Krüger jr. (57) sowie die Reality-Persönlichkeiten Patrick Romer (30), Ariel (22), Eva Benetatou (33) und Samira Yavuz (32).
Gil schwärmt von seiner “Mannschaft”
“Als wäre das ein Alptraum gewesen”, blickte Gil am nächsten Tag auf seinen Unfall zurück. Die Dschungelprüfung “Schwierige Fanggelegenheit” war für den Sänger mit einem Besuch im Krankenhaus geendet. “Ich bin dankbar, dass sich so um mich gekümmert wurde.” Er fühle sich “wie verkatert”, habe “nur Schädelweh”, erklärte er seinen Mitcampern, die fast alle ehrliches Mitgefühl zeigten und ihm schon “wieder ein bisschen Farbe” im Gesicht attestierten. Hubert sei “ein feiner Kerl”, schwärmte Gil, der nach dem Tief aus dem emotionalen Hoch gar nicht mehr herauskam. Samira habe ihn fest in den Arm genommen, was ihm “guttat” und mit Eva habe er sowieso eine “Connection”. Insbesondere Stephen Dürr (51) berührte ihn, der ihm vor seinem Auszug seinen Schlafsack überlassen hatte. Der Schauspieler sei “auf jeden Fall mein Buddy, umso härter ist es, dass er jetzt gehen muss”.
“Stabil auf einem sehr niedrigen Niveau” sei die Beziehung zu Ariel, gab er sich sogar hinsichtlich seiner Erzfeindin versöhnlich. “Wir sind ein Team, wir halten als Mannschaft zusammen. Und ich halte durch.” Während sich die meisten Mitcamper mitfühlend zeigten, blieb die Camp-Rebellin bei ihrer harten Linie gegenüber dem geschwächten Musiker.
Denn dieser könne keine Prüfungen und keine Nachtwachen mehr machen. “Gil, was ist jetzt dein Plan hier drin, du kannst ja gar nichts machen”, erkundigte sich Ariel provokant. Er wolle nicht aufgeben und jetzt schnell wieder fit werden, gab ihr der Musiker zu verstehen. “Ich will genauso wie du und wie jeder hier gewinnen.” Sie habe zwar bezüglich der Gesundheit Mitgefühl mit dem Musiker, aber: “Das ändert nichts an der Tatsache, dass er für mich einfach ein böser Mensch ist”, mahnte Ariel. Das werde sich auch nicht ändern, “nur weil er gerade verletzt ist und es geht ihm ja gut genug, um hier zu sein”. Gil zeigte sich dann doch wieder genervt von seiner Mitstreiterin und ist sich sicher: “Du bist schadenfroh und es tut dir nicht leid.”
Mit einer weiteren Konkurrentin war sich Ariel hingegen (kurzzeitig) einig. Sie und Ex-“Bachelor”-Kandidatin Eva plauderten über ihr beider Interesse an einer “Bachelorette”-Teilnahme. Dann könnten sie auch ihre Beziehungs-Vergangenheiten hinter sich lassen, zu der Lügen und Betrug gehörten. Ariel berichtete von ihrem vermeintlich untreuen Ex Giuliano, der sie für einen Männerurlaub mit ihrer gemeinsamen, wenige Wochen alten Tochter zurückließ. Eva hielt dagegen, dass ihr Ex Chris offenbar Jenefer Riili beim “Kampf der Realitystars” nahekam: Als sie via Instagram an der Kandidatin ein Armband und Bandanas sah, die sie selbst ihrem Ex als Glücksbringer zu der Realityshow mitgab, habe sie gewusst: “Mit dieser Frau läuft was.” Dass Eva selbst mit Samiras Jetzt-Ex Serkan einen Seitensprung hatte, sei “unnötig” gewesen. “Ich wünsche mir, dass Samira das in Kraft umwandelt und ihren Wert erkennt!” Diese Aussage wiederum kam bei Ariel nicht gut an, die sie wie folgt interpretierte: “‘Ich habe mit ihrem Mann geschlafen, damit sie stärker da rausgehen kann.’ Ich dachte, sie macht einen Spaß, aber sie meint das ernst.”
Enttäuschungen nach schwerem Verlust
Für Simone und Hardy wurde es am Lagerfeuer emotional. Beide mussten den Verlust eines Kindes verkraften. Der Sohn der Unternehmerin war im August 2021 bei einem Quad-Unfall mit nur 18 Jahren gestorben. “Die Kinder haben gefeiert und da war ein Mädchen aus der Nachbarschaft und Emilio wollte sie mit dem Quad nach Hause fahren”, berichtete sie ganz offen ihren Mitcampern. Er sei aus der Garage rückwärts rausgefahren und habe sich verschaltet. “Er hat gedacht, er ist im Vorwärtsgang, aber der Rückwärtsgang war noch drin. Das Quad ist rückwärts hoch und dann durch ein Loch im Zaun runtergefallen und das Quad auf ihn drauf und hat ihn erdrückt.” Es sei also nicht im Fahren und nicht unter Alkoholeinfluss passiert, wie viele spekuliert hatten, sondern ihr Sohn habe “Pech gehabt. Es hat ihn einfach zerquetscht.”
Die 49-Jährige, die zwei weitere Söhne hat, musste danach nicht nur mit der Trauer umgehen, sondern wurde auch oft menschlich enttäuscht. Viele Leute hätten den Kontakt abgebrochen oder sich als Hobbypsychologen aufgespielt. “Du wirst nicht mehr eingeladen, du bist die Frau mit dem toten Kind. Mein Umfeld ist so klein geworden.” Emilio wolle sie nicht totschweigen, sie möge es sogar, wenn Leute Geschichten über ihn erzählen. Sie sei froh, “dass ich durch all das stark geworden bin und niemanden mehr brauche, außer meine Kinder”.
Hardy, der den plötzlichen Kindstod seines Sohnes verkraften musste, habe sich nach dem Verlust ebenfalls “wie ein Alien” und nicht mehr als Teil der Gesellschaft gefühlt, habe auch Trost im Alkohol gesucht und sich zurückgezogen. Dabei sollte das Umfeld der Betroffenen diesen einfach das Gefühl geben, dass man da ist und eine Schulter zum Anlehnen bietet.
Eine Dschungelprüfung kehrt zurück
Nach der Verweigerung von Ariel durften dieses Mal Simone, Hardy und Samira die Prüfung “Kotzella-Festival” auch wirklich erproben. Letztere musste ihren Spürsinn unter Beweis stellen. In einer Suchaktion sammelte sie Schlüssel ein und gab sie an ihre Kollegen weiter. In Kisten voller Pythons musste das Duo jeweils liegend Schlösser von den heißbegehrten Sternen lösen. Schlussendlich ergatterte das Trio sechs von acht Belohnungen.
Die Exit-Entscheidung fiel am Ende zwischen Eva und Patrick. Das Camp verlassen musste die 33-jährigeEva Benetatou die sich versöhnlich mit ihrer Dschungel-Perfomance zeigte. Trotz Höhen und Tiefen wolle sie sich auch bei Samira bedanken und blicke auf eine tolle “Entwicklungsreise” zurück, erklärte sie in ihrer Abschlussrede.
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