Deutschland: Privates Geldvermögen steigt über zehn Billionen Euro | ABC-Z

Das Geldvermögen der Menschen in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Das nominale Geldvermögen 2025 im Vorjahresvergleich sei um rund sechs Prozent oder knapp 600 Milliarden Euro gestiegen und beträgt seitdem 10,03 Billionen Euro, teilte die DZ Bank auf Basis vorläufiger Berechnungen mit. 2024 war das private Geldvermögen demnach noch um 7,5 Prozent gestiegen.
Laut der Analyse wächst das Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland seit Jahren, weil die Menschen hierzulande viel sparen. So hätten die Menschen in Deutschland geschätzt 10,4 Prozent ihres verfügbaren Einkommens gespart. Das sind 11,2 Prozent weniger als im Vorjahr, aber mehr als im langfristigen Vor-Corona-Durchschnitt von 10,3 Prozent.
Dax legte 2025 kräftig zu
Auch steigende Aktienkurse kommen vielen Bürgern zugute. Der Dax schloss am 30. Dezember bei rund 24.500 Punkten; 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Kursgewinne trugen laut DZ Bank vermutlich rund 290 Milliarden Euro oder 3,1 Prozentpunkte zum Geldvermögen deutscher Privathaushalte bei.
Dass in Deutschland nicht mehr gespart wurde als im Vorjahr, sei vor allem begründet durch die “aktuell immer noch hohe Unsicherheit”, teilte die DZ Bank mit. Darüber hinaus sieht die Bank einen “Reformstau”, unzulängliche Infrastruktur, “lähmende Bürokratie” sowie die Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes in bedeutenden Bereichen der Industrie. Immer mehr Privathaushalten sei es zudem schwergefallen, Geld zur Seite zu legen.





















