Der US-Überblick am Morgen: Nationalgardistin gestorben, Kontrolle von Geflüchteten und Greencards | ABC-Z

Nationalgardistin laut Trump im Krankenhaus gestorben
Eine der beiden in Washington, D. C. angeschossenen Nationalgardisten ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump gestorben. “Sie wurde brutal angegriffen, sie ist tot”, sagte Trump. Es handele sich demnach um eine Frau aus dem Bundesstaat West Virginia, die ihren Dienst im Juni 2023 begonnen habe, sagte der US-Präsident. Der andere angeschossene Nationalgardist “kämpft um sein Leben”, teilte Trump mit. Er sei allerdings “in sehr schlechter Verfassung”. Nähere Angaben machte der US-Präsident zunächst nicht.
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USA wollen afghanische Flüchtlinge aus Amtszeit von Joe Biden prüfen
Nach dem Angriff auf zwei Nationalgardisten in der US-Hauptstadt Washington, D. C. hat Donald Trump die Überprüfung aller afghanischen Flüchtlinge aus der Amtszeit seines Vorgängers Joe Biden gefordert. “Wenn sie unser Land nicht lieben können, wollen wir sie nicht”, sagte er in einer Videobotschaft und sprach von einem Verbrechen gegen die USA. Trump nannte Afghanistan darin ein “Höllenloch auf Erden” und behauptete, Millionen Menschen seien unter Biden aus aller Welt ohne nötige Überprüfungen in die USA gekommen.
Obwohl der afghanische Tatverdächtige über ein Programm unter Biden in die USA einreiste, erhielt er den positiven Asylbescheid übereinstimmenden Berichten zufolge erst unter der Regierung von Trump. Wie die New York Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, erreichte die Bestätigung den Tatverdächtigen im April. Bereits am Tag vor dem Angriff in Washington, D. C. hatten Medien übereinstimmend gemeldet, die US-Regierung wolle die Fälle der während Bidens Amtszeit eingereisten Geflüchteten neu bearbeiten.
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US-Regierung will Greencards von Bürgern aus 19 Staaten kontrollieren
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS hat angekündigt, auf Anordnung des US-Präsidenten eine “gründliche und umfassende Überprüfung aller Greencards aller Ausländer aus allen problematischen Ländern” durchzuführen. Auf CNN-Nachfrage teilte die Behörde später mit, es handle sich um 19 Länder, die bereits in einem Präsidentenerlass aufgelistet gewesen seien, darunter Afghanistan, Burundi, der Iran, der Jemen, Kuba, Libyen, Somalia, der Sudan und Venezuela. Eine Greencard erlaubt es ausländischen Staatsangehörigen, sich dauerhaft in den USA aufzuhalten und zu arbeiten. Am Vortag hatte die Einwanderungsbehörde bekanntgegeben, die Bearbeitung sämtlicher Einwanderungsanträge afghanischer Staatsangehöriger infolge des Angriffs in der Hauptstadt Washington, D. C. bis auf weiteres auszusetzen.
Trump stellt Vorgehen an Land gegen mutmaßliche Drogenschmuggler in Aussicht
Donald Trump hat eine baldige Ausweitung des Kampfes gegen mutmaßliche Drogenhändler aus Venezuela angekündigt. “Ihnen ist wahrscheinlich aufgefallen, dass man nicht mehr auf dem Seeweg liefern will, und wir werden sehr bald damit beginnen, sie auch an Land zu stoppen”, sagte Trump in einer virtuellen Schalte mit US-Soldaten. Der Einsatz an Land sei einfacher. Das venezolanische Kommunikationsministerium reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Die US-Regierung wirft dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vor, in den illegalen Drogenhandel verwickelt zu sein, und hat bei Angriffen auf mutmaßliche Drogenboote in der Karibik und im Pazifik seit September mindestens 83 Menschen getötet. In den vergangenen Wochen hatte das US-Militär weitere Kräfte in die Karibik verlegt.
Eine Chronik der Arbeit der US-Regierung unter Donald Trump seit ihrem Amtsantritt finden Sie hier.





















