Zum Scheitern Gelbhaars – „Es reicht völlig, ein Gerücht zu streuen“ | ABC-Z

Zum Artikel „Comeback gescheitert: Gelbhaar unterliegt deutlich – ‚Bin enttäuscht‘“ vom 8. November:
Wir waren alle nicht dabei und werden nie erfahren, ob oder nicht da überhaupt was Schändliches stattgefunden hat. Selbst der bewiesene – mit kriminellster Energie und falscher, eidesstattlicher Erklärung einer Parteigenossin durchgeführte –Diskriminierungsversuch, hat für Herrn Gelbhaar nicht die volle Rehabilitation gebracht. Und was lehrt uns das? Es reicht völlig aus, ein Gerücht zu streuen, allein die Floskel „Irgendwas wird wohl schon dran sein“ reicht aus, um einen Konkurrenten dauerhaft zu beschädigen. Wie gesagt: Wir waren alle nicht dabei.
Dietmar Astfalk, per E-Mail
Zum Artikel „Drehkreuze an U-Bahn-Eingängen: Ja oder nein? So stimmt Berlin ab“ vom 5. November:
Ich bin eindeutig für Zugangssperren. Was hat man ohne gültigen Fahrausweis auf dem U-Bahnhof zu suchen? Die Argumentation mit mehr Sicherheit, Sauberkeit und weniger Schwarzfahrten trifft eindeutig zu.
Bettina Grigers, per E-Mail
In Berlin hat es noch nie an Visionen gemangelt. Dass die Umsetzung neuer Projekte fast immer mit erheblichen finanziellen Kosten verbunden ist, scheint eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Dies verwundert umso mehr, da die BVG doch jedes Jahr defizitär wirtschaftet und erheblicher staatlicher Subventionierung beziehungsweise jährlicher Fahrpreiserhöhungen bedarf. Für neue Projekte dieser Größenordnung fehlen daher die Mittel. Und nur durch die Prognose der „Eindämmung einiger Schwarzfahrer“ werden die Einnahmen nicht wesentlich steigen. Die BVG sollte sich stattdessen vielmehr auf ihre laufenden Projekte konzentrieren und diese zeitgerecht zum Abschluss bringen. Beispiele gibt es genug. Warum dauern fast alle BVG-Bauprojekte oder behindertengerechte/barrierefreie Umbauten von Bahnhöfen länger als geplant?
Fred Kusserow, per E-Mail
Zum Artikel „Fotos aus Nauen: So eklig war es im Labor der Drogen-Panscher“ vom 6. November:
Einer der vielen, vielen Gründe dafür, ein drogenfreies Leben zu führen, müsste doch jedem einfallen, nachdem jetzt Polizeifotos aus dem Nauener Labor veröffentlicht wurden. Es mag hier eventuell sogar Unterschiede geben. Aber den Produzenten und allen Mitverdienenden geht es bei diesem Geschäft doch um totale Gewinnmaximierung. Und da scheren einen doch Hygiene und Sauberkeit nicht. Man möchte sich gar nicht ausmalen, welcher Müll dem ganzen zur Streckung noch so beigefügt wird. Wo bleiben eigentlich die in den 80ern und 90ern überall sichtbaren Aufklärungskampagnen wie „Keine Macht den Drogen“, um nur ein Beispiel zu nennen? JETZT, wo sie so dringend gebraucht würden!
Ullrich Herzau, per E-Mail
Zum Artikel „Klimawandel spitzt sich zu: Neue Zahlen vor Weltklimakonferenz“ vom 7. November:
Für die Deutschen Bürgerinnen und Bürger in der Mehrheit der Gesellschaft ist dieser Auftritt bei der Klimakonferenz in Belèm in Brasilien wieder eine große Schau, wie in vielen Fällen, wo letztlich nichts Konkretes dahintersteckt. Natürlich ist der Klimaschutz eine wichtige, tragende Säule bei diesen weltweit erkannten Klimaveränderungen und Naturkatastrophen. Aber klar ist auch: Deutschland kann diesen Beitrag nicht, wie man schon von diesen Grünen in der Ampel-Regierung geglaubt hat, alleine stemmen, die Klimaveränderungen zu minimieren. Man denke nur an die Haltung und Vorgehensweisen der großen Nationen der Welt wie auch die United States of Amerika, die doch völlig schändlich und unbeachtet hier ihren Beitrag dazu ablehnen.
Leider ist im eigenen Lande, wie doch die Mehrheit der Bevölkerung sagt, von dieser Regierung Schwarz-Rot und insbesondere vom CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz kein Verlass festzustellen, die Probleme konkret anzugehen und zu lösen, die er so vollmundig wieder im Ausland vertritt.
Rudolf Knapp, per E-Mail
In Brasilien „tagen“ zurzeit mehr als 50.000 dieser sogenannten Klimaexperten, na, über was denn wohl so alles? Ich frage mich daher schon immer, was diese Klimakonferenzen überhaupt bringen sollen und je gebracht haben? Die Vertreter aus USA, Russland, China und Indien, die sind vermutlich deshalb gleich zu Hause geblieben. Wie sind eigentlich diese mehr als 50.000 Menschen nach Belém (Brasilien) angereist? Eventuell „klimaschonend“ oder wie oder was? Für mich gibt es bisher keinen einzig schlüssigen Beweis dafür, dass das Klima überhaupt vom Menschen gerettet werden will! „Das Klima“ gab es schon, bevor der Mensch auf den Plan kam, da kam es auch schon alleine zurecht! Seit wann sagen Menschen zum Klima eigentlich Klima?
Klaus P. Jaworek, per E-Mail
Zum Artikel „12,5 Millionen Euro für NFL in Berlin – welchen Effekt hat das Event?“ vom 8. November:
Da werden 12,5 Millionen Euro für insgesamt drei Spiele für die NFL vom Land Berlin bezahlt. Für uns Steuerzahler/-innen begründet der Senat, dass solche Großevents für die Wirtschaft von Vorteil sind und auch der Bewerbung Berlins für eine Olympiade guttun. Dank der Analyse einiger Wirtschaftsinstitute wurde aber festgestellt, dass die ökonomischen Effekte von Sportgroßveranstaltungen meist gering ausfallen. Eine bessere Ehrlichkeit und damit Glaubwürdigkeit unserer regierenden Politiker ist wohl angebracht.
Frank Petzsch, per E-Mail
Zum Artikel „Volksbegehren ‚Berlin autofrei‘ läuft im Januar weiter“ vom 6. November:
Die Initiative „Berlin autofrei“, das heißt die Kiez-Radelnden innerhalb des S-Bahn-Ringes werden wahrscheinlich die notwendigen Stimmen für einen dann folgenden Volksentscheid beibringen. Das wären dann gerade etwa 5 Prozent der Berliner Bevölkerung – und die beanspruchen dann für sich, dass Kosten in Millionen Euro für einen dann folgenden Volksentscheid aus Steuermitteln gerechtfertigt sind! Und selbst wenn hypothetisch dieser Volksentscheid dann pro „Berlin autofrei“ ausfallen würde, bedeutet das nicht, dass diese Utopie dann auch umgesetzt wird – adieu ihr Steuergelder. Ich erinnere an den Volksentscheid zum Erhalt des Berliner Flughafens Tegel, bei dem sich 2017, sogar 56,4 Prozent (!) der Berliner FÜR den Erhalt des Flughafens ausgesprochen hatten – das hat den damaligen rot-rot-grünen Senat auch nur nicht interessiert. Das Ergebnis: Tegel wurde abgewickelt!
B.-M. Knuth, per E-Mail














