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„Dawson’s Creek“-Star Van Der Beek gestorben – Panorama | ABC-Z

Der US-Schauspieler James Van Der Beek (48), der durch die Kultserie „Dawson’s Creek“ bekannt wurde, ist tot. Er sei „friedlich“ am Morgen gestorben, teilte seine Familie auf Instagram mit. Er sei seinen letzten Tagen „mit Mut, Glauben und Anmut“ begegnet, hieß es in dem Beitrag der Familie weiter.

Im November 2024 hatte der sechsfache Vater eine Darmkrebserkrankung öffentlich gemacht. „Es ist Krebs“, schrieb er in einem Post. Weltweit bekämen jedes Jahr viele Menschen diese Diagnose zu hören, schrieb er weiter. „Und ich bin einer von ihnen.“ Die Krankheit war bei Van Der Beek schon im Jahr zuvor entdeckt worden.

Häufiger teilte der Schauspieler seinen Followern auf sozialen Netzwerken mit, wie er sich körperlich und seelisch fühlte. Er würde offen über seine Krankheit sprechen, um andere aufzurufen, Vorsorge ernst zu nehmen und sich frühzeitig untersuchen zu lassen, sagte Van Der Beek in einer emotionalen Videobotschaft im November 2024. So eine Diagnose sei beängstigend und überwältigend, aber er glaube an Heilung – „Wunder geschehen“.

Newcomer Van Der Beek wurde über Nacht zum Teenie-Star. In der Serie „Dawson’s Creek“ über das Leben von Teenagern in der fiktiven US-Stadt Capeside glänzte er als der filmbegeisterte Highschool-Schüler Dawson Leery. Die Hit-Serie ums Erwachsenwerden, mit Liebessorgen und Teen-Ängsten, zog über sechs Staffeln (1998–2003) hinweg ein Millionenpublikum in ihren Bann.

Van Der Beek stand schon als Schüler auf der Theaterbühne – und träumte nach eigenen Angaben davon, als Sänger am New Yorker Broadway berühmt zu werden. Die ersten Filmrollen hatte er in der Komödie „Angus – voll cool“ (1995) und an der Seite von Claire Danes und Jude Law in der Drama-Romanze „I Love You, I Love You Not“.

Dann kam die „Dawson’s Creek“-Hauptrolle, die ihn zu einem beliebten Serienstar machte. Es folgten weitere TV-Auftritte in Serien wie „How I Met Your Mother“, „Apartment 23“ oder „Friends with Better Lives“. Auch vor der Filmkamera hatte er Erfolg. Seine Rolle als Football-Spieler in dem Drama „Varsity Blues“ brachte ihm bei den MTV Movie Awards 1999 die Trophäe für die beste „Breakthrough Performance“ als herausragender Newcomer ein. Weitere Filmauftritte hatte er unter anderem in „Texas Rangers“, „Die Regeln des Spiels“, „Labor Day“, „Downsizing“ und 2020 in der Horrorkomödie „Bad Hair“. Nach der Scheidung von seiner ersten Frau, Schauspielerin Heather McComb, heiratete er 2010 die Produzentin Kimberly Brook.

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