Darts-WM: Luke Littler und Gian van Veen kämpfen um Darts-Krone | ABC-Z

Luke Littler und Gian van Veen stehen im Finale der Darts-WM. Im Halbfinale gewann der 18 Jahre alte Engländer Littler gegen seinen Landsmann Ryan Searle mit 6:1 und hat am Samstag die Chance seinen Titel zu verteidigen. Dort trifft er auf den niederländischen Shooting-Star Gian van Veen, der sein Halbfinale gegen den Schotten Gary Anderson mit 6:3 für sich entschied.
Es ist das dritte Mal in Folge, dass Luke Littler im Finale der Darts-WM steht. Der Auftritt des englischen Darts-Stars im Halbfinale war eine Machtdemonstration. Seinem Kontrahenten Ryan Searle ließ er keine Chance – und das obwohl Littler mit Schwierigkeiten in die Partie startete.
Startschwierigkeiten schnell abgeschaltet
Luke Littler, der den Beinamen “the Nuke” trägt, verlor zwar den ersten Satz, aber dann erhöhte der Weltranglistenerste, der schon bei seiner WM-Premiere im Alter von 16 Jahren ins Endspiel gestürmt war, die Schlagzahl.
Vor allem dank seines starken Scorings sicherte sich Littler Satz für Satz, Searle ließ seine wenigen Chancen auf die Doppelfelder liegen. Zwischenzeitlich gewann Littler gar elf Legs in Folge, er nutzte seinen ersten Matchdart. Drei Finalteilnahmen in Folge bei Weltmeisterschaften der Professional Darts Corporation (PDC) waren zuvor nur Rekordsieger Phil Taylor, Dennis Priestley und Gary Anderson gelungen.
Searls Lauf beendet
Für Searle, genannt “Heavy Metal”, blieb die Krönung eines bemerkenswerten Laufs bei diesem Turnier aus. Der Engländer, der an einer seltenen Augenkrankheit leidet, durch die die Sehkraft über die Zeit nachlässt, hatte in Runde drei den Strausberger Martin Schindler geschlagen und bis zum Halbfinale nur zwei WM-Sätze verloren.
Um auf Searles Krankheit aufmerksam zu machen, ließ sich ein Sponsor am Freitagabend etwas Besonderes einfallen: Die Logos im Ally Pally wurden allesamt unscharf dargestellt.
Krimi im zweiten Halbfinale
Deutlich spannender verlief das zweite Halbfinale: Junioren-Weltmeister van Veen und sein Idol Anderson (55) lieferten sich ein hochklassiges Duell.
Der Niederländer präsentierte sich gnadenlos auf die Doppel und ging mit 4:1 in Führung. Anderson steckte nicht auf, verpasste aber dennoch sein sechstes WM-Finale. Van Veen wackelte zwar im achten Satz, fand sein Spiel jedoch rechtzeitig wieder und gewann schließlich mit 6:3.
Finale am Samstag
Damit machen die beiden Youngster den Weltmeistertitel unter sich aus. Um 21 Uhr treffen der 18-jährige Engländer Littler und der 23-jährige van Veen im Ally Pally im Kampf um die begehrte Sid Waddell Trophy aufeinander.





















