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Darts WM: Littler erreicht Finale in London – Sport | ABC-Z

Luke Littler greift erneut nach der Darts-Krone – und ist nach der nächsten Machtdemonstration nur noch einen Schritt von einer erfolgreichen WM-Titelverteidigung entfernt. Der 18-Jährige erreichte durch das 6:1 gegen seinen englischen Landsmann Ryan Searle problemlos das Finale und zog damit bei seiner dritten WM-Teilnahme zum dritten Mal ins Endspiel ein.

„Es war sehr gut und ich bin sehr glücklich“, sagte Littler bei Dazn. „Wenn dein Gegner immer wieder 140 Punkte, 180 und dann noch mal 140 wirft, dann musst du dich wohlfühlen und das habe ich getan.“

Am Samstag (21 Uhr/Sport1 und Dazn) trifft Littler im Duell um die begehrte Sid Waddell Trophy auf den niederländischen Senkrechtstarter Gian van Veen. Kurz nach Littlers Sieg entschied Europameister van Veen dank eines 6:3-Erfolgs ein hochklassiges und ebenso enges Duell mit dem zweimaligen Champion Gary Anderson für sich. Der 23-Jährige hatte bereits vor dem Start des Halbfinals seinen Landsmann Michael van Gerwen als Nummer eins seines Heimatlandes abgelöst.

Einen Tag nach seinem souveränen 5:0-Erfolg gegen den Polen Krzysztof Ratajski verlor Littler zwar den ersten Satz. Danach aber erhöhte der Weltranglistenerste, der schon bei seiner WM-Premiere im Alter von 16 Jahren ins Endspiel gestürmt war, die Schlagzahl. Vor allem dank seines starken Scorings sicherte sich Littler Satz für Satz, Searle ließ seine wenigen Chancen auf die Doppelfelder liegen. Zwischenzeitlich gewann Littler gar elf Legs in Folge, er nutzte seinen ersten Matchdart. Drei Finalteilnahmen in Folge bei Weltmeisterschaften der Professional Darts Corporation (PDC) waren zuvor nur Rekordsieger Phil Taylor, Dennis Priestley und Anderson gelungen.

Für Searle, genannt „Heavy Metal“, blieb die Krönung eines bemerkenswerten Laufs bei diesem Turnier aus. Der Engländer, der an einer seltenen Augenkrankheit leidet, durch die die Sehkraft über die Zeit nachlässt, hatte in Runde drei den Strausberger Martin Schindler geschlagen und bis zum Halbfinale nur zwei WM-Sätze verloren. Um auf Searles Krankheit aufmerksam zu machen, ließ sich ein Sponsor am Freitagabend etwas Besonderes einfallen: Die Logos im Ally Pally wurden allesamt unscharf dargestellt.

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