Chemielogistik: Schenk kauft Fischer‑Spedition | ABC-Z

Schenk Tanktransport, einer der führenden Anbieter im europäischen Tanktransport, hat den deutschen Chemielogistik‑Spezialisten Franz Fischer Spedition GmbH übernommen. Mit der Akquisition baut Schenk seine Präsenz in Europa deutlich aus und stärkt insbesondere das Geschäft in der Chemielogistik.
Durch den Zusammenschluss erzielt Schenk künftig einen Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro und beschäftigt mehr als 2.900 Mitarbeitende. Die kombinierte Flotte umfasst über 1.500 Lkw, 1.750 eigene Auflieger sowie 1.000 Tankcontainer – eine deutliche Erweiterung der verfügbaren Kapazitäten.
Die Übernahme erhöht die Wettbewerbsstärke von Schenk im Bereich Chemietanktransporte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Schritt entspricht der langfristigen Strategie des Unternehmens, seine Präsenz in Kernmärkten auszubauen und spezialisierte Produktsegmente gezielt zu stärken.
Franz Fischer Spedition GmbH verfügt über mehr als 75 Jahre Erfahrung in der Chemielogistik und gilt als etablierter Anbieter mit hohem Qualitäts- und Sicherheitsanspruch. Das familiengeführte Unternehmen transportiert flüssige und feste Chemikalien im Bulkverkehr in Kontinentaleuropa und im Vereinigten Königreich und ist mit seinem stabilen Netzwerk bestens am Markt positioniert.
Die starke regionale Präsenz sowie das gewachsene europäische Netzwerk von Franz Fischer bieten eine solide Basis für weiteres Wachstum innerhalb der Schenk Gruppe. Bestehende Kunden profitieren weiterhin von Kontinuität und einer reibungslosen Betreuung.
Für die operative Führung bleibt das bisherige Managementteam verantwortlich – unter der Leitung von Geschäftsführer Franz Fischer. Dadurch soll ein nahtloser Übergang gewährleistet werden, ohne Auswirkungen auf laufende Prozesse oder Servicequalität.
Beide Unternehmen unterstreichen, dass die Integration auf einem starken Fundament erfolgt. Ziel ist es, gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln und das Leistungsportfolio im europäischen Chemietransport auszubauen, ohne die für die Branche essenziellen Qualitäts- und Sicherheitsstandards zu verändern.





















