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Champions League: SC Magdeburg in Paris chancenlos | ABC-Z

Stand: 12.03.2026 • 08:31 Uhr

Ohne zwei Stars und mit einer der schwächsten Saisonleistungen ist der SC Magdeburg in der Champions League bei Paris Saint-Germain baden gegangen. Trainer Wiegert war zwischenzeitlich fuchsteufelswild und resignierte am Ende.

Zum Abschluss der Gruppenphase hat Titelverteidiger SC Magdeburg das Fernduell um die Tabellenspitze in der Champions League klar verloren. Der Bundesliga-Spitzenreiter unterlag im Topspiel bei Paris Saint-Germain mit 26:34 (11:15).

Parallel gewann Spitzenreiter FC Barcelona sein letztes Spiel in Gruppe B, in der Magdeburg das Ticket für das Viertelfinale bereits sicher hatte.

Fehlen von Claar und Magnusson macht sich bemerkbar

Nach dem Magdeburger Offensivspektakel im Hinspiel (37:31) musste Trainer Bennet Wiegert im Pariser Stade Pierre de Coubertin ohne die verletzten Rückraum-Stars Felix Claar und Omar Ingi Magnusson auskommen. Manuel Zehnder war bei der schwächsten Leistung der Magdeburger Königsklassen-Saison mit sechs Treffern noch der beste Werfer.

“Wir brauchen mehr Energie und mehr Härte”, forderte Trainer Bennet Wiegert in der ersten Auszeit (3:8/14. Minute). Für den SCM blieb die erste Hälfte aber eine zähe Angelegenheit. Zwar arbeiteten sich die Magdeburger noch auf drei Treffer heran, danach lief vor allem offensiv aber gar nichts mehr zusammen.

Klare Ansprache von Wiegert

PSG zog zu Beginn der zweiten Hälfte auf neun Tore davon (13:22/38.). “Kommt aus euren Ärschen”, forderte Wiegert während des nächsten Timeouts vehement – vergeblich.

Der deutsche Vizemeister hatte in dieser Saison zuvor einzig gegen Barcelona mit 29:36 verloren. Die Katalanen behaupteten als klarer Favorit gegen HC Pelister 08 Bitola mit einem 47:27 (24:15) die Tabellenführung endgültig.

Das Viertelfinale wird am 29./30. April und 6./7. Mai ausgetragen. Das Final Four findet am 13. und 14. Juni in Köln statt.

SID/dpa/SpiO

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