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Bürgermeisterwahlen im Landkreis Erding – Erding | ABC-Z

Die Lengdorfer Bürgermeisterin Michèle Forstmaier (FW) ist nach sechs Jahren abgewählt. Forstmaier kam nur auf 46,3 Prozent der Stimmen und unterlag Bernhard Hartl (CSU), der 53,7 Prozent der Wählerinnen und Wähler für sich überzeugen konnte.

In Ottenhofen hat es ebenfalls eine Bürgermeisterin erwischt. Nicole Schley (SPD/Grüne/PF), kam nur auf 47,4 Prozent der Stimmen. Nach zwölf Jahren muss sie den Chefsessel im Rathaus räumen und ihn für Christian Gerte (CSU) frei machen, der mit 52,6 Prozent das Duell für sich entschied.

Ebenfalls abgewählt ist Peter Deischl (FWE), der in Pastetten nur auf 47,4 Prozent kam. Der neue Bürgermeister heißt Andreas Wagner (BIG), der sich mit 52,6 Prozent durchsetzte.

In Finsing steht noch nicht fest, wer Nachfolger oder Nachfolgerin des langjährigen Bürgermeisters Max Kressirer wird. Ludwig Lex (FWF) erhielt im ersten Wahlgang 47,4 Prozent und geht mit Gertrud Eichinger (SPD), die 32,5 Prozent erreichte, in die Stichwahl.

Auch in Bockhorn wird es einen zweiten Wahlgang geben.  Da Bürgermeister Lorenz Angermaier nicht mehr wollte, waren drei Kandidaten um seine Nachfolge angetreten. Die Entscheidung fällt in zwei Wochen zwischen Thomas Fisch (FWG), der an diesem Sonntag 44,8 Prozent holte, und Korbinian Gruber (CSU/GLB), der 43,2 Prozent erreichte. Hubert Strasser (Bürgerliste)  kam nur auf zwölf Prozent.

Eittings Bürgermeister Reinhard Huber (parteifrei) musste nicht zittern. Er war der Einzige, der zur Wahl stand. Kurz vor 19 Uhr stand fest, dass er mit glatten 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt war.

In der Nachbargemeinde Oberding bleibt Bernhard Mücke (CSU) Bürgermeister. Das ist alles andere als eine Überraschung, da er ganz alleine bei der Wahl antrat. Mit 93 Prozent holte er gleichwohl ein Spitzenergebnis.

In Buch bleibt Ferdinand Geisberger (CSU) nach bereits 24 Jahren weiterhin im Amt. Er siegte mit 56,8 Prozent gegen seinen Herausforderer Martin Kern (SPD/Grüne/Parteifreie Bürger), der sich mit einem Achtungserfolg von 43,2 Prozent begnügen musste.

In Neuching gewann Bürgermeister Thomas Bartl (CSU) mit 53,7 Prozent gegen seinen Herausforderer Christian Steiner, der als Gemeinschaftskandidat von SPD, WGN und ÜWG auf zu wenige 46,3 Prozent kam.

Im Markt Wartenberg bleibt Christian Pröbst (CSU) der Chef im Rathaus. Mit 75,1 Prozent holte er dreimal so viele Stimmen wie sein Herausforderer Michael Gruber (SPD).

In der Nachbargemeinde Langenpreising hatten sich zwei Kandidaten und eine Kandidatin um die Nachfolge von Bürgermeister Josef Straßer beworben, der nach sechs Jahren nicht mehr antrat. Klare Siegerin wurde Natalie Kienmüller-Stadler (FWG) mit 63,6 Prozent. Bernhard Lanzinger (Grüne/Bürgerliste) wurde mit 22,1 Prozent Zweiter. Alexander Klug (CSU) landete mit 14,4 Prozent auf dem letzten Platz.

Die Isener Bürgermeisterin Irmgard Hibler (FWG) kann weitermachen. Sie setzte sich im ersten Wahlgang mit 65,8 Prozent deutlich gegen ihren einzigen Gegenkandidaten Tobias Steiner (CSU) durch, der auf 34,2 Prozent kam.

In der Gemeinde Fraunberg hatte der langjährige Bürgermeister Hans Wiesmaier nach 30 Jahren Amtszeit genug. Sein Nachfolger heißt Simon Selmeier, der von den Wählergemeinschaften Maria Thalheim und Fraunberg nominiert worden war. Er bekam 82,2 Prozent der Stimmen.

In Forstern hatte Bürgermeister Rainer Streu (AWG) keinen Gegenkandidaten und wurde von 88,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler im Amt bestätigt.

Sein Wörther Amtskollege Thomas Gneißl (ÜPWG) hatte ebenfalls keinen Herausforderer oder eine Herausforderin, triumphierte dabei aber mit einem extrem guten Ergebnis von 96,8 Prozent.

In Sankt Wolfgang geht Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) in seine dritte Amtszeit. Da niemand gegen ihn antrat, wurde er ungefährdet mit 83,4 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Ein neues Gesicht im Rathaus in Walpertskirchen ist Josef Renner (CSU), der den bisherigen Amtsinhaber und Parteifreund Franz Hörmann (CSU) ablöst. Renner erhielt 90 Prozent der Stimmen.

In Berglern bleibt Anton Scherer (BBL) im Amt.  Ohne Gegenkandidaten kam er auf ein Ergebnis von 94,8 Prozent und geht damit klar bestätigt in seine zweite Amtszeit.

Auch der Hohenpoldinger Bürgermeister Alfons Beilhack (CSU/FW) stand als Einziger in seiner Kommune zur Wahl. Mit 95 Prozent der Stimme wurde er glasklar wiedergewählt.

In Inning am Holz trat die bisherige Bürgermeisterin Michaela Mühlen nicht mehr an. Ihr Nachfolger heißt Julian Reil (Bürgerforum), der ohne Mitbewerber auf 92,5 Prozent der Stimmen kam.

In der Holzland-Gemeinde Steinkirchen gab es zwar zwei Kandidaten. Doch Bürgermeister Johann Schweiger (ÜWG) gewann überlegen mit 80,4 Prozent gegen Alois Attenberger (LDA), der 19,6 Prozent der Stimmen erhielt.

In Kirchberg, der vierten Holzland-Kommune und zugleich die kleinste Gemeinde im Landkreis, hat Dieter Neumaier (UWK/AWK) als einziger Kandidat 92,3 Prozent der Stimmen auf sich vereint.

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