Bundesagrarministerium: Videoüberwachung soll Pflicht in großen Schlachthöfen werden | ABC-Z

In größeren Schlachthöfen sollen Kameras zur
Kontrolle von Tierschutzvorgaben zur Pflicht werden. Das
Bundesagrarministerium legte einen Gesetzentwurf zur Einführung
einer Videoüberwachung vor. Damit sollen
Schlachteinrichtungen verpflichtet werden, “tierschutzsensible Vorgänge”
zu dokumentieren und die Aufzeichnungen den Behörden bereitzustellen.
Im Blick stehen soll unter anderem die vorgeschriebene Betäubung der
Tiere, hieß es in dem Entwurf.
“Mit der verpflichtenden Videoüberwachung
in Schlachthöfen schließen wir einen blinden Fleck im Tierschutz”, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU). “Wir
wollen zügig damit ins Kabinett.”
In dem Gesetzentwurf hieß es weiter, die Verpflichtung zu Videoaufnahmen
sei erforderlich, um eine umfassendere und wirksamere Kontrolle von
Schlachteinrichtungen zu ermöglichen. Bei
Kontrollen vor Ort könnten in der Regel nur ausgewählte Bereiche und
Zeiträume betrachtet werden. Besonders in großen Schlachthöfen liefen
jedoch zahlreiche Vorgänge mit lebenden Tieren gleichzeitig ab.
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