Berlin vergibt Matchpuck – Straubing siegt in Overtime | ABC-Z

Die Eisbären vergeben den ersten Matchpuck für den Einzug ins Halbfinale und unterliegen bei den Straubing Tigers mit 1:2 nach Verlängerung. Siegtorschütze für die Niederbayern ist Elis Hede in der Overtime (68.).
Er nutzt dabei eine Überzahlsituation. Jetzt kommt es am Samstag zu Spiel 6 der Serie in der Hauptstadt (16.30 Uhr, MagentaSport). In der Serie steht es jetzt 3:2 für Berlin (Modus best of seven). Straubing verhindert so das Saisonaus und hat sich in die Serie zurückgekämpft.
Berlin (ohne den erkrankten Kapitän Kai Wissmann) ist nur im ersten Drittel sehr stark, besonders in der Verteidigung. Ein Distanzschuss von Abwehrspieler Eric Mik bringt die 1:0-Führung für die Eisbären (10.).
Die Berliner allerdings versuchen später den Vorsprung zu verwalten, unternehmen wenig für das Spiel. Das geht schief! Im Mittelabschnitt ist Straubing klar überlegen. Verdienter Lohn: das 1:1 durch Allison (27.). Der Berliner Verteidiger Markus Niemeläinen bringt dabei den Puck im eigenen Drittel nicht unter Kontrolle. Kretzschmar verhindert gar einen Rückstand, bremst Fleischer, der frei durch wäre (33.).
Im Schlussdrittel gibt es Chancen auf beiden Seiten, aber auch hier ist Straubing das aktivere Team, hat den größeren Willen. Und: Die Eisbären versemmeln, wie schon in Spiel 4, beste Chancen ( Kirk, Pföderl) oder scheitern an Straubings Torwart Haukeland.
Pföderl noch ohne Punkt
Bezeichnend: Leo Pföderl hat es bisher auf keinen einzigen Punkt in fünf Viertelfinalspielen gebracht. Manager Stephane Richer optimistisch: „Ich bin überzeugt, wenn wir ihn brauchen, wird er ein Tor schießen.“ Schon am Samstag in Berlin in Spiel 6 der Serie?





















