Basketball-Bundesliga: Gladiators Trier mit Start-Ziel-Sieg gegen Ludwigsburg | ABC-Z

Die Gladiators Trier haben sich mit einem souveränen Sieg gegen die MHP Riesen Ludwigsburg zurück auf einen Playoff-Platz gekämpft. Nicht die einzige gute Nachricht am Ostermontag.
Wenn Maik Zirbes einen Dreier trifft, ist in Trier Feiertag. Das ist dem 2,07-Meter-Mann zuletzt vor mehr als zwei Jahren gelungen (am 3.2.2024 in Jena). Doch es zeigt, wie sehr die Gladiators Trier die MHP Riesen Ludwigsburg beim 92:76-Sieg dominiert haben. Es war Mitte des zweiten Viertels, als dem Center aus Traben-Trabach das Kunststück gelang. Dass er das Risiko einging, lag insbesondere am herausragenden ersten Viertel, in dem die Trierer die MHP Riesen mit 32:14 quasi zu Zwergen degradierten.
Jordan Roland verlängert seinen Vertrag bei den Gladiators Trier
Zirbes Dreier zum 39:18 war Ausdruck dieser Überlegenheit. Der 36-Jährige wurde mit ingesamt 18 Punkten und fünf Rebounds zum Mann des Spiels. Danach ließen es die Gladiators etwas ruhiger angehen, ohne Ludwigsburg je wirklich eine Chance zu lassen. Zwischendurch schrumpfte der Vorsprung mal auf 16 Punkte. Allerdings prangte auf dem Weg in die Kabine schon wieder ein 53:30 auf der Anzeigetafel.
So hatten die Trierer Fans in der Pause genügend Zeit, sich über eine weitere gute Nachricht zu freuen. Denn Go-to-Guy Jordan Roland hat seinen Vertrag bei den Gladiators um zwei weitere Jahre bis 2028 verlängert. Der US-Profi besitzt allerdings im kommenden Sommer für ein begrenztes Zeitfenster die Möglichkeit, vorzeitig aus seinem Vertrag auszusteigen und zu einem europäisch spielenden Club zu wechseln. In dem Fall kassieren die Trierer jedoch eine nicht näher benannte Ablösesumme.
Gladiators Trier lassen Ludwigsburg nicht mehr zurück ins Spiel kommen
Nach der Pause schickte Ludwigsburg sich ganz kurz an, nochmal ins Spiel zurückzukommen. Doch der energetischen Phase zu Beginn des dritten Viertels zog “King George” George King mit seinem Blitz-Dreier zum 59:34 schnell wieder den Stecker. Die Luft war trotzdem raus aus diesem Match. Trier spielte zwar unkonzentriert und leistete sich häufige Ballverluste, aus denen Ludwigsburg jedoch nur selten Kapital schlagen konnte. Trier nahm die 67:49-Führung mit ins letzte Viertel und spielte den Sieg dort (manchmal etwas zu) lässig über die Zeit.
Die Gladiators Trier ziehen damit vorerst an den MHP Riesen Ludwigsburg vorbei und stehen mit 16:12 Siegen wieder auf einem direkten Playoff-Platz. Ludwigsburg steht mit 15:12 Siegen auf dem Pre-Playoff-Platz acht, hat jedoch ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz.





















