Axel Springer: Döpfners Familienunternehmen • Medieninsider | ABC-Z

Schon vor der Schenkung eines Aktienpaketes galt Mathias Döpfner als Friede Springers Erbe. Auch für den 63-Jährigen stellt sich die Frage, wer irgendwann an seine Stelle treten soll. Eine diskret vollzogene Personalie sorgt für Spekulationen.
Axel Springers CEO lässt keinen Zweifel daran, dass er längst noch nicht fertig ist. Erst Anfang vergangenen Jahres erklärte er in einem Interview, dass Ruhe wie eine Drohung für ihn sei und der Ausstieg von Investor KKR eine neue Phase des Aufbruchs für ihn bedeute – eine, die er nicht nur bestimmen, sondern auch gestalten will. Und doch hat der 63-Jährige mit seinem vergleichsweise jungen Top-Management längst einen Generationenwechsel eingeleitet. Entsprechend vorausschauend wäre, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wer ihn früher oder später nicht nur operativ ersetzt, sondern auch, wie er die Unternehmensnachfolge gestalten will. Zumal sich Axel Springer wieder im Familienbesitz befindet.
Vor diesem Hintergrund sorgt intern eine Personalie für Aufsehen, die weniger wegen ihrer Funktion als wegen ihres Namens Spekulationen anheizt. Unter Kostenstelle 37 wird seit einigen Wochen der Name Döpfner geführt. Es handelt sich um einen der Söhne des Verlegers.





















