Ausstellung auf Biohof bei Glonn: Äußere und innere Landschaften – Ebersberg | ABC-Z

„Kunst pur – inmitten von Natur“ versprechen die „Kunsttage“ auf Georgenberg bei Glonn, die am kommenden Wochenende, 28. und 29. März, wieder stattfinden. Dass die Familie Weil ihre historische Tenne für eine Ausstellung öffnet, ist nämlich inzwischen zur Tradition geworden, und so verwandelt sich der biologische Familienbetrieb erneut in einen Ort voller Inspiration, Begegnung und kreativer Vielfalt. Der Eintritt ist frei.
Zwölf Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke und laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, diese zwischen alten Holzbalken, weitem Blick und lebendiger Geschichte zu erleben. Zu sehen gibt es verschiedenen Genres: viel Malerei, aber auch Collagen, Objekte oder Schmuckdesign. In entspannter Atmosphäre bei Kaffee und hausgemachten Kuchen kann man ins Gespräch kommen. Die Veranstalter laden dazu ein, sich treiben zu lassen, neue Perspektiven zu entdecken und „eine besondere Verbindung aus Kunst, Landschaft und Lebensgefühl“ zu genießen.
Zu den Malern der Ausstellung zählt Gerold Hauer, der „kraftvolle Werke an der Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion“ diverser Stile mitbringt. Auch Gisela Heide erforscht ein breites Spektrum an bildnerischen Themen, Materialien und Techniken. Bei Ingrid Wieser-Kil entwickeln sich aus inneren Bildern rätselhafte Farblandschaften.
Frauke Menger wiederum liebt Begegnungen mit Menschen, ihre Porträts entwickeln durch ihre Vielschichtigkeit ein geheimnisvolles Eigenleben. Mara Menger spielt malerisch mit der Symbolik von Kleidung und Körperlichkeit und hinterfragt dabei das Erscheinungsbild als Medium zur Selbstdarstellung. Gesichter und Menschen sind das Sujet von Susanne Oswald, aber auch Landschaften und die Natur haben es ihr angetan.

„Mir wird es nie zu bunt“, lautet das Motto von Wiebke Regner. Auch ihre Arbeiten zeigen oft florale Anklänge oder andere Naturdetails. Inspiriert von Natur, Gefühl und innerer Bewegung schafft Annette Wenz intuitive, abstrakte Acrylmalerei. Angelika Porth arbeitet mal gegenständlich, mal abstrakt. Im Vordergrund stünden meist Gefühle, Erinnerungen, Natur oder Poesie.

Mit klaren Linien, kräftigen Farben und einem Gespür für architektonische Ästhetik bannt Mimi Mynz ihre urbane Umgebung auf Leinwand, während Kai Staudacher gerne zur Spraydose und zum Skalpell greift, um Motive aus alten Sportbüchern in grellen Tönen zum Leben zu erwecken. Die Goldschmiedemeisterin Daniela Werth verbindet Kunst, Handwerk und tiefgründige Konzepte von Ästhetik und Wert.
Kunsttage auf Gut Georgenberg bei Glonn: Samstag, 28. März, 11 bis 19 Uhr und Sonntag, 29. März, 11 bis 18 Uhr.





















