Arbeitsmarkt in den USA: Arbeitslosenquote in den USA steigt auf 4,4 Prozent | ABC-Z

Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich verschärft. Die Arbeitslosenquote stieg im Februar um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent. Unter dem
Strich gingen 92.000 Jobs außerhalb der Landwirtschaft verloren,
wie aus einem Bericht der Regierung
hervorgeht. Analysten hatten dagegen die Schaffung
zusätzlicher Arbeitsplätze erwartet.
Das Arbeitsministerium führte die
verschlechterte Lage auf Streiks im Gesundheitswesen zurück.
Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger hatten zeitweise die Arbeit
niedergelegt, um bessere Bedingungen zu erreichen.
Weniger neue Arbeitsplätze als bislang geschätzt
Im Januar waren laut Arbeitsministerium noch 130.000 Jobs neu geschaffen
worden. Allerdings deuten Korrekturen der Arbeitsmarktzahlen in dem
Bericht darauf hin, dass die größte Volkswirtschaft der Welt im
vergangenen Jahr deutlich weniger Arbeitsplätze geschaffen hat als zuvor
geschätzt – im Durchschnitt 15.000 pro Monat statt 49.000.
Seit dem erneuten Amtsantritt von Präsident Donald Trump vor gut einem
Jahr hatte sich die Beschäftigungslage zunächst verschlechtert. Die Arbeitslosenquote
stieg zwischenzeitlich auf das höchste Niveau seit der Coronapandemie, im November 2025 lag sie bei 4,5 Prozent. Nach einer leichten Erholung auf 4,3 Prozent im Januar ist sie jetzt wieder leicht gestiegen. Experten machten dafür unter anderem die Verunsicherung der Unternehmen
durch Trumps Zollpolitik verantwortlich, aber auch den Abbau
von Arbeitsplätzen durch künstliche Intelligenz.





















