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Angriff auf Iran: Trump: Angriffe könnten vier Wochen andauern | ABC-Z

Zugleich betonte der Minister, er hoffe weiterhin, dass Teheran auf die Entwicklung von Nuklearwaffen, ballistischen Raketen sowie auf ein schädliches Verhalten in der Region verzichte. „Und darum geht es ja auch bei diesen Militärschlägen“, sagte Wadephul.

Zur Lage deutscher Staatsbürger in der Golfregion verwies Wadephul auf die seit Wochen bestehenden Reisewarnungen des Auswärtigen Amts. Man informiere die Betroffenen täglich über die Lage und mögliche Optionen. Wegen der teils geschlossenen Lufträume sei eine reguläre Ausreise vielerorts derzeit nicht möglich. Er betonte zugleich, Reisende trügen auch eine eigene Verantwortung für ihre Sicherheit: „Es war nicht ganz unbekannt, dass das gefährlich werden könnte.“

Grünen-Politiker Omid Nouripour widersprach in der Sendung Wadephuls Ausführungen teils. Er verwies darauf, dass die Bundesregierung die Pflicht habe, deutschen Staatsbürgern auch in einer solchen Lage zu helfen. Es reiche nicht, mehrfach auf frühere Reisewarnungen zu verweisen. Wenn – wie vom Außenminister angesprochen – eine Ausreise über den Landweg zu Flughäfen in den Nachbarstaaten möglich sei, müsse der Staat diese Wege auch aktiv organisieren und unterstützen. „Das ist staatliche Aufgabe“, betonte Nouripour. 

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