Als Charlie Chaplin scheiterte – Reise | ABC-Z

März war der grausamste Monat für den greisen Charles Chaplin, der März 1967, als sein neuer Film „A Countess from Hong Kong“ in den USA anlief. Eine Salonkomödie, die auf einem Luxus-Ozeandampfer spielt, mit der aufgekratzten Sophia Loren und einem Mann, der sich mächtig anstrengte, um zu beweisen, dass er der humorloseste Mensch in der ganzen Welt war, Marlon Brando. Die Kritiken in den USA waren verheerend, von der New York Times bis zum New Yorker, sie griffen, so empfand es Chaplin, ihn persönlich an. In Europa schüttelten sie den Kopf über eine infantile Nation, die nicht zusehen wollte, wie diese Infantilität ihr vorgeführt wurde.





















