Kultur

„Alpha“ von Julia Ducournau: Was kommt nach Sex mit einem Auto? – Kultur | ABC-Z

Alpha, gespielt von Mélissa Boros, ist 13 Jahre alt und lässt sich auf einer Hausparty ein Tattoo stechen: den Buchstaben A für ihren Vornamen. Ob sie damit einen Jungen beeindrucken oder nur sich selbst etwas beweisen will, ist nicht ganz klar. Unter normalen Umständen wäre das jedenfalls maximal eine Jugendsünde. Aber nicht hier, nicht in Julia Ducournaus Film, der ebenfalls „Alpha“ heißt und eine Mischung aus Fantasy, Horror und Psychodrama ist. Hier bringt die offene Wunde der Tätowierung ein überwunden geglaubtes Trauma einer ganzen Gesellschaft an die Oberfläche.

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