Alba Berlin scheidet nach Viertelfinal-Krimi gegen Malaga aus | ABC-Z

Nummer 14 im grün-violetten Trikot ist es am allerwenigsten, finden sie. Nihad Djedovic, wie immer mit Stirnband und schwarzem Spitzbart, setzt seinen Körper ein, lauert an der Baseline, klaut Bälle, will dem Schiri in einer kurzen Pause mit aufgerissenen Augen einreden, dass das gerade eben aber nun doch wirklich ein Foul gewesen sei. Als er einmal einen Kollegen anblafft, signalisiert ihm ein anderer von der Bank aus: Beruhige Dich.
Malte Delow geht für Alba zum Offensivrebound, tippt ihn hoch, kriegt ihn nicht zu fassen, tippt ihn immer wieder, schnappt ihn sich und trifft. Kleine Signale, aber nicht mehr als Indizien. Eigentlich müsste Alba nach den ersten zehn Minuten höher führen, Malaga hat kein gutes erstes Viertel gespielt. Aber es steht nur 15:13.
Immer wieder Ballverluste. Es wird völlig klar, dass das gegnerische Trainerteam in der Vorbereitung gerade Albas Große als Ziel identifiziert hat – Agbakoko und Roberts arbeiten redlich am Brett, aber dribbeln werden sie nicht mehr lernen. Spitzbart Djedovic ballt die Faust. Er zieht zweimal erfolgreich zum Korb, auch mit seinen Veteranenbeinen reicht das Tempo noch. Man sieht viele Blocks, viel Abrollen und Switches, viele Ellenbogen, Drücken und Schieben rund um die Dreierlinie. Alba teilt den Ball besser, verliert ihn aber auch öfter. Niemand geht davon. Zur Halbzeit führt Alba 36:34.





















