AfD-Fraktion darf nicht an Praktikumstag teilnehmen | ABC-Z

Die AfD-Fraktion hält die Ablehnung für falsch. “Es sind Vermutungen, es sind Unterstellungen, und nirgendwo ist nachgewiesen, dass die Partei oder der Landesverband Brandenburg eine rechtsextreme Organisation ist, die verfassungsfeindlich ist”, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Dennis Hohloch, und ergänzte ironisch: “Aber es geht natürlich darum, die Jugendlichen nicht in Kontakt mit der bösen AfD kommen zu lassen, und dementsprechend verbietet man das.” Die AfD-Fraktion will den Zukunftstag notfalls selbst organisieren, kündigte Hohloch an.
Das Bildungsministerium sieht sich im Recht: “Die Festlegung, Schülerbetriebspraktika bei Vertretern des AfD-Landesverbandes und der AfD-Fraktion im Landtag abzulehnen, wurde verwaltungsgerichtlich bereits zweimal bestätigt und die Beschwerde seitens des OVG Berlin-Brandenburg zurückgewiesen”, teilte der Sprecher mit.
Die BSW-Fraktion – seit Januar ebenfalls in der Opposition – sieht die Ablehnung der Landtags-AfD beim Zukunftstag skeptisch. “Man macht mit sowas die AfD immer stärker”, sagte Fraktionschef Niels-Olaf Lüders. “Das ist ja Brandmauer-Politik pur.”





















