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DRK-Präsident warnt vor humanitärer Katastrophe in Libanon
Auch der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Libanon, Abdinasir Abubakar, warnte davor, dass medizinische Versorgungsgüter, darunter auch Blutkonserven, knapp werden könnten. Innerhalb weniger Tage seien drei bis vier Wochenvorräte an medizinischen Gütern aufgebraucht worden, berichtete er in einer Video-Pressekonferenz. Das Gesundheitssystem sei am Limit. Seit Kriegsbeginn seien in Libanon 13 Krankenhäuser beschädigt worden, sechs seien kriegsbedingt geschlossen worden.
In den vergangenen Tagen seien zunehmend dicht besiedelte Gebiete ohne ausreichende Vorwarnung unter Beschuss geraten, sagte DRK-Präsident Gröhe. Der bewaffnete Konflikt habe ein neues, nochmals verheerenderes Ausmaß erreicht. Er rief dazu auf, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten. Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal seien zu schonen und die Zivilbevölkerung zu schützen. Im aktuellen Krieg seien erneut Helfende getötet worden, unter anderem einer vom Libanesischen Roten Kreuz, so Gröhe.
Das UN-Welternährungsprogramms (WFP) warnt ebenfalls vor einer Krise bei der Lebensmittelversorgung. Der Krieg beeinträchtige die Lieferung von Gütern im Land. “Was wir erleben, ist nicht nur eine Vertreibungskrise, es entwickelt sich rasch zu einer Krise der Lebensmittelsicherheit”, sagt WFP-Länderdirektorin Allison Oman per Videoschalte aus Beirut. Sie warnt davor, dass Nahrungsmittel wegen steigender Preise und der wachsenden Nachfrage von vertriebenen Familien zunehmend unerschwinglich würden.





















