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Zweitliga-Abstiegskampf: KSC dreht Partie und lässt Bielefeld zittern | ABC-Z

Stand: 10.04.2026 • 21:24 Uhr

Der Karlsruher SC hat mit einem 4:1 (1:1)-Sieg gegen Arminia Bielefeld die 40-Punkte-Marke in der 2. Bundesliga überschritten und sollte nun endgültig nichts mehr zu tun haben mit einem möglichen Abstiegskampf. Die Gäste hingegen müssen wieder zittern.

Mit 31 Punkten bei noch ausstehenden fünf Spielen steckt der Aufsteiger mittendrin im Keller – trotz der Führung in Karlsruhe durch Robin Knoche (11. Minute). Louey Ben Farhat (18.), Christoph Kobald (62.), Marvin Wanitzek (77.) und Shio Fukuda (89.) drehten die Partie anschließend für die Gastgeber.

Frühe Tore auf beiden Seiten

Die Führung durch Knoche war nach gutem Start der Gäste hochverdient: Ein langer Einwurf von Joel Grudowski in den Strafraum erreicht Knoche, der die Kugel gut annimmt und sofort abschließt. Aber der KSC schlug prompt zurück – trotz grenzwertigem, aber noch fairem Einsatz von Fabian Schleusener gegen Marius Wörl. Der schickt Marvin Wanitzek, dessen Steckpass perfekt in den Lauf von Farhat, der gekonnt einschiebt.

Die Bielefelder bestimmten in der Folge aber weiterhin das Tempo, Karlsruhe hatte außer dem perfekten Konter zum Ausgleich in der ersten Hälfte nicht mehr viel zu bieten. Es war ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Gastgeber zur Pause. Das gestand auch der im Sommer scheidende KSC-Coach Christian Eichner nach dem Spiel am Sportschau-Mikrofon: “Wir haben 45 Minuten gebraucht, den Anzünder zu finden.”

KSC dreht Partie nach einer Stunde

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde der KSC dann besser, beide Teams gaben sich mit dem Punkt nicht zufrieden. Nach einem Bielefelder Doppelwechsel scheint die Defensive noch ein wenig durcheinander zu sein, als die Bielefelder den Ball nicht geklärt bekommen. Schleusender lässt für Kobald klatschen, der sehenswert ins rechte untere Eck abzieht und zur Führung trifft. Spiel gedreht.

Noch bitterer kam es eine gute Viertelstunde später, als der Bielefelder Keeper Jonas Kerksen einen Freistoß von Wanitzek von der rechten Seite durchlässt, den in der Mitte niemand mehr berührt hatte – auch wenn es zunächst danach aussah. Ein unglücklicher Torwartfehler, der die Niederlage der Gäste besiegelte.

Wanitzek, bester Karlsruher auf dem Platz, traf wenige Minuten später sogar nochmal, stand dabei aber deutlich im Abseits. Eine Torbeteiligung gab es trotzdem noch – für Fukuda kurz vor Schluss, der ebenfalls flach abzieht und den Schlusspunkt unter eine starke zweite Hälfte der Gastgeber setzte.

Karlsruhe in Elversberg, Bielefeld gegen Nürnberg

Karlsruhe ist am Freitagabend bei der SV Elversberg zu Gast (18.30 Uhr). Bielefeld empfängt am Samstagmittag den 1. FC Nürnberg (13 Uhr).

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