Bayern-Boss Max Eberl kontert Oliver Kahn wegen Musiala-Aussage | ABC-Z

München
Der langjährige Nationaltorhüter Oliver Kahn rät Bayern-Spielmacher Jamal Musiala von einer WM-Teilnahme ab. “Er sollte auf eine Teilnahme bei der WM verzichten. Wenn ich spüre, dass etwas in meinem Spiel nicht stimmt, dann muss ich an mir arbeiten, wieder bereit zu sein”, sagte Kahn in der Sky-Sendung “Triple – der Hagedorn-Fussballtalk”.
Bayern-Boss Max Eberl konterte prompt: „Man kann einem Sportler nicht sagen, lass die WM sausen und mach was anderes. Jamal geht seinen Weg. Wir haben alle die Verletzung gesehen, die sehr kompliziert war und eben auch Nachwehen hatte”, sagte Eberl bei Sky.
Musiala hatte sich bei der Klub-WM in den USA im vergangenen Sommer das Wadenbein gebrochen und dazu schwer am Sprunggelenk verletzt. Er musste operiert werden und fiel bis zu Jahresbeginn aus. Seitdem ist der Edeltechniker auf der Suche nach seiner Form.
Hamann: Der Fuß darf keine Ausrede mehr sein
Auch Sky-Experte Dietmar Hamann schlägt in dieselbe Kerbe: “Er hat noch nicht die Form und kann der Mannschaft im Moment nicht helfen. Ich weiß nicht, ob man ihm und der Mannschaft einen Gefallen tut, ihn immer wieder zu bringen.”
Mit Blick auf die WM ist Hamann sehr skeptisch. “Die WM ist bei Jamal Musiala im Moment kein Thema. Er muss schauen, dass er Form findet. Wenn er sie wieder hat, dann kommt alles von selbst. Aber die Zeit wird ja nicht mehr. Er hat nur noch sieben Wochen. Es muss jetzt alles perfekt laufen.” Da Musiala bereits fünf Monate wieder im Training sei “darf der Fuß keine Ausrede mehr sein. Auch wenn die Verletzung natürlich sehr schwer war.”





















