Berlin

Das Berliner Schwuz kommt als Partyreihe zurück | ABC-Z

Das Schwuz, kurz für Schwulenzentrum, wurde 1977 gegründet und wurde zum ersten alternativen Schwulenclub West-Berlins. Als ersten Treffpunkt hatte der im Dezember verstorbene Regisseur und Aktivist Rosa von Praunheim ein Atelier in der Dennewitzstraße organisiert.

Neben Partys organsierte das Schwuz auch Lesungen, Proteste, Theatervorstellungen, Konzerte und diverse weitere kulturelle Veranstaltungen. Anfangs richtete sich der Verein vorranging an schwule Männer, mit der Zeit öffnete sich das Schwuz aber auch für andere queere Menschen.

Nach mehreren Ortswechseln betrieb der Trägerverein ab 2013 Veranstaltungsräume in der ehemaligen Kindl Brauerei in der Neuköllner Rollbergstraße. Zehn Jahre später geriet der Club in finanzielle Schwierigkeiten, im Juli 2025 folgte kam es zur Insolvenz. Ein Rettungsversuch scheiterte, am 1. November wurde der Club geschlossen.

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