Hormuz: Ein historischer Knotenpunkt zwischen See- und Landhandel – Eurasia-Blog | ABC-Z

Im Jahr 1504 erreichte der aus Bologna stammende Reisende Ludovico De Varthema “die edle und außerordentlich schöne Stadt Hormuz”. Varthema war in einer unruhigen Zeit unterwegs. Die politische Landschaft im Nahen und Mittleren Osten wandelte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts tiefgreifend. Die Osmanen eroberten zwischen 1516 und 1517 Syrien und Ägypten. Der Hauptkonkurrent der Osmanen im Osten war Iran, wo eine neue Dynastie, die Safaviden, die Schia als bis heute vorherrschendes islamisches Bekenntnis durchsetzte. Auch europäische Mächte spielten mit, allen voran Portugal. Nur wenige Jahre nach Varthemas Besuch, zwischen 1507 und 1515, sicherte sich Portugal den Besitz von Hormuz.





















