Polizei stoppt rasenden Biker – Motorrad beschlagnahmt | ABC-Z

Marzahn – Schnell, schneller, gestoppt und einkassiert!
Während einer Streife fiel Berliner Polizeibeamten in der Nacht eine Gruppe Motorradfahrer auf, die gar nicht mal so langsam unterwegs war. Die Biker spielten wohl „wilde Sau“, wie man das umgangssprachlich nennen würde. In Polizeideutsch: Sie „beschleunigten immer wieder stark, bremsten abrupt ab und starteten gegenseitige Überholmanöver“.
Also passten die Kollegen der 3. Begleitschutz- und Verkehrshundertschaft ihr Tempo dem der Motorradgang an und fuhren mit einem Videowagen hinterher.
Möglicherweise um den schönen Aufnahmen zu entgehen, raste einer der Biker plötzlich davon – „mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit“, so die Polizei. Die anderen Motorradfahrer sollen wohl kurzzeitig die Verfolgung durch die Polizei behindert haben, doch als diese ihr Blaulicht einschaltete, konnte die Fahrt weitergehen.
An der Kreuzung Märkische Allee/Marzahner Promenade endete die Fahrt abrupt – an einer roten Ampel.
„Der Fahrer zeigte sich kooperativ – allerdings ohne gültige Fahrerlaubnis.“ Weitere Vorwürfe: verbotenes Kraftfahrzeugrennen (Einzelrennen), Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung, da am Motorrad ein falsches Kennzeichen angebracht war.
Auch technisch war das Fahrzeug alles andere als in Ordnung, stellen die Beamten schon vor Ort fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde das Motorrad, vermutlich eine „frisierte“ Yamaha FZR, beschlagnahmt.





















