Geopolitik

„Das ist für die SPD kein gutes Marketing“ | ABC-Z

Die SPD will die Krankenkassenbeiträge für Gutverdiener erhöhen, indem sie den Einkommensdeckel anhebt, bis zu dem Sozialbeiträge fällig werden. Wäre das gerecht?
Davon halte ich nichts. Wer ins Rentensystem mehr einzahlt, bekommt mehr Rente raus. Bei der Krankenversicherung ist das so nicht. Da finanziert der Halbstarke den Schwachen. Konkret muss ein gesunder junger Mann, der 5.800 Euro brutto verdient, gut 1.000 Euro für die Krankenversicherung bezahlen. Er finanziert damit eine Familie mit zwei Kindern mit einem Alleinverdiener, der bei 2.500 Euro nur einen Beitrag von rund 440 Euro bezahlt. Ein Single, der 6.500 Euro verdient und damit über der Versicherungspflichtgrenze liegt, kann sich aus dieser völlig unsystematischen Umverteilung verabschieden, indem er sich privat versichert. Natürlich kann man die Versicherungspflichtgrenze weiter anheben. An dem grundlegenden Problem ändert das nichts, zumal Selbstständige und Beamte dabei fein raus sind.

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