Ratgeber

Wildpark Lüneburger Heide: Zu Gast bei Mufflons und Wölfen | ABC-Z

Stand: 27.03.2026 15:50 Uhr

Bären, Elche, Mufflons und Wölfe, aber auch Schneeleoparden und Tiger leben im Wildpark Lüneburger Heide. Daneben bietet der Park Greifvogel-Flugshows und einen separaten Baumwipfelpfad mit Aussichtsturm.

Die Liste der Tiere, die in der weitläufigen Anlage leben, ist lang – insgesamt sind es rund 1.200 aus 140 verschiedenen Arten. Neben heimischen Wildtieren finden sich viele Arten, die aus den nördlichen Regionen Asiens oder Amerikas stammen, darunter so seltene Tiere wie Schneeleopard, Sibirischer Tiger oder Polarfuchs. Eindrucksvoll ist auch der Kamtschatka-Bär, der in freier Wildbahn nur im äußersten Osten Russlands vorkommt und aufgerichtet bis zu 2,50 Meter groß ist.

Damwild füttern im Freigehege

Im Freigehege kann man den Hirschen sehr nahe kommen.

Drei Rundwanderwege unterschiedlicher Länge erschließen das Gelände. Sie führen unter anderem an einem Streichelgehege mit Zwergziegen und -schafen vorbei, zu einem Aussichtspunkt und durch ein großes Freigehege mit Damwild. Streicheln und füttern ist hier ausdrücklich erlaubt – allerdings ausschließlich mit dem Futter des Parks, damit sich die Tiere nicht den Magen verderben.

Viele unterschiedliche Hirsche

Auf dem Weg durch den Park begegnen den Besuchern außerdem die unterschiedlichsten Hirsche: Rothirsche, Dybowski-Hirsche, Damwild und Wapitis. Besonders in der Brunftzeit Ende September bis Anfang Oktober ist das ein Erlebnis. Dann röhren die Rothirsche und beschallen mit ihren Rufen den gesamten Park.

Zahlreiche Haustiere und zwei Spielplätze

Auch viele Haustier-Arten haben im Park eine Heimat gefunden. Dazu gehören Kaninchen, Meerschweinchen, alte Hausschwein-Rassen, Ponys, Hühner und Enten. Spaß und Abwechslung für Kinder bieten ein großer Abenteuer- und ein Wasserspielplatz.

Greifvögeln beim Fliegen zusehen

Zu den Höhepunkten eines Aufenthalts im Wildpark gehört ein Besuch der Greifvogel-Flugschau, die von März bis Oktober zweimal täglich stattfindet. Adler, Falken, Habichte, Geier und Eulen fliegen dicht über die Köpfe der Zuschauer hinweg und reagieren mit beeindruckenden Manövern auf die Kommandos der Falkner.

Führungen und Veranstaltungen

Ein Bär im Wildpark Lüneburger Heide

Im Wildpark leben auch imposante Bären.

Wer mehr über die Tiere erfahren möchte, kann an allgemeinen oder speziellen Führungen teilnehmen, etwa zu heimischen Wildtieren, Raubtieren oder -katzen. Außerdem sind Abendwanderungen im Angebot. Der Wildpark bietet auch Veranstaltungen an, darunter Vorträge sowie ein Oster- und ein Sommerfest.

Baumwipfelpfad “Heide-Himmel”

Der neue Baumwipfelpfad in der Lüneburger Heide aus der Vogelperspektive.

Der Baumwipfelpfad führt in luftiger Höhe direkt über den Park.

Ein 700 Meter langer, barrierefreier Baumwipfelpfad mit einem knapp 40 Meter hohen Aussichtsturm bietet Fernblicke in die Landschaft und interessante Einblicke in die Tiergehege. Der Eingang zum sogenannten Heide-Himmel liegt direkt beim Wildpark, Interessierte können entweder ein Einzel- oder Kombiticket für Wildpark und Baumwipfelpfad erwerben.

Weitere Tierparks in der Region

Der Park in Nindorf-Hanstedt besteht seit 1970. Er liegt am Rande der Lüneburger Heide nahe der A7, Abfahrt Garlstorf. Von Hamburg sind es rund 50 Kilometer, von Hannover etwa 120. Der Wildpark Lüneburger Heide ist nur einer von mehreren Tierparks in der Region. Daneben gibt es unter anderem den Vogelpark Walsrode, den Serengeti-Park in Hodenhagen und das Otterzentrum Hankensbüttel.

Wildpark Lüneburger Heide

Wildpark 1
21271 Nindorf-Hanstedt
Tel. (04184) 893 90

Anfahrt
A7 Hamburg-Hannover, Ausfahrt Garlstorf, dann beschildert (zwei Kilometer). Außerdem fahren täglich Busse ab Buchholz/Nordheide und Lüneburg zum Park.

aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise auf der Website des Tierparks

Hier liegt der Wildpark Lüneburger Heide

Ein Pfleger kümmert sich um zwei junge Andenkondor-Küken.

Die seltenen Greifvögel legen nicht häufig Eier. Die Aufzucht des jungen Geschwister-Pärchens ist allerdings arbeitsintensiv.

Kind im Streichelzoo mit Ferkeln der Bentheimer Schweine im Tierpark Nordhorn.

Zahlreiche Wildparks im Norden zeigen die heimische Tierwelt. Im Frühling sind dort wieder viele Jungtiere zu sehen.

Ein Schäfer mit Heidschnuckenherde in der Lüneburger Heide.

Die Lüneburger Heide beginnt südlich von Hamburg und erstreckt sich bis nach Gifhorn. Sie ist ideal zum Radfahren und Wandern.

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