Erdbeben vor Indonesien: Behörden warnen vor Tsunami | ABC-Z

Vor der Küste der indonesischen Insel Sulawesi ist es zu einem sehr schweren Erdbeben gekommen. Die Behörden lösten für die Inseln rund um die Molukkensee eine Tsunami-Warnung aus. Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) eine Stärke von 7,4 und ereignete sich in einer Tiefe von 35 Kilometern. Das Epizentrum lag demnach zwischen dem Norden Sulawesis und den Nord-Molukken.
Die indonesischen Behörden gaben die Stärke des Bebens zunächst mit 7,6 an. Erste Messungen zu Stärke und Tiefe eines Bebens weichen oft leicht voneinander ab und können später manuell korrigiert werden.
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Ein AFP-Journalist in Manado in der indonesischen Provinz Nord-Sulawesi berichtete, das Beben habe ihn und andere Menschen in der Stadt geweckt, die daraufhin nach draußen eilten. „Die Menschen strömten sofort nach draußen“, erklärte der Journalist. Das Beben habe „ziemlich lange“ angehalten, doch habe er keine „nennenswerten Schäden“ festgestellt.

Tsunami-Wellen auch auf Philippinen und Malaysia möglich
Ein im US-Bundesstaat Hawaii ansässiges Überwachungszentrum gab an, dass Tsunamiwellen in einem Umkreis von 1000 Kilometern um das Epizentrum entlang der Küsten Indonesiens, der Philippinen und Malaysias möglich seien. Es warnte vor möglichen Tsunamiwellen von 0,3 bis einem Meter über dem normalen Gezeitenstand an Teilen der indonesischen Küste.
Indonesien wird wegen seiner Lage auf dem Pazifischen Feuerring häufig von Erdbeben erschüttert. Im Jahr 2004 war die Provinz Aceh bei einer Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe schwer zerstört worden, damals starben alleine in Indonesien 170.000 Menschen.
os/dpa/afp





















