Brandkatastrophe in Crans-Montana: Schweiz verschärft Regeln für Feuerwerk | ABC-Z

Nach dem Feuerinferno in einer Bar in Crans-Montana, bei dem in der Neujahrsnacht 41 Menschen gestorben waren, verschärft die Schweiz die Brandschutzvorschriften. Landesweit darf in öffentlich zugänglichen Räumen keine Pyrotechnik mehr gezündet werden. Dazu gehörten auch Wunderkerzen, sagte Rolf Meier von der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen. Ebenfalls verboten sind ab sofort Tischfeuerwerk und Funken sprühende Partyfontänen, die den Brand in Crans-Montana ausgelöst hatten.
Das Verbot betreffe Bars, Restaurants, Clubs, Cafés, Hotels, Konzert- und Mehrzweckhallen, Kinos und Theater, sagte Meier. Auch bei Feiern von geschlossenen Gesellschaften in Hotels ist Pyrotechnik nicht mehr erlaubt.
Gegen Verantwortliche der Gemeinde wird noch ermittelt
Bei der Katastrophe in Crans-Montana war schalldämmender Schaumstoff an der Decke der Bar in Brand geraten. Die Flammen hatten sich schnell ausgebreitet. Zahlreiche meist junge Partybesucher hatten es nicht rechtzeitig ins Freie geschafft. 41 Menschen starben, rund 80 weitere wurden größtenteils schwer verletzt.
Ermittelt wird sowohl gegen das Betreiberpaar der Bar als auch gegen Verantwortliche der Gemeinde, die es versäumten, regelmäßige Brandschutzprüfungen durchzuführen. Es geht unter anderem um fahrlässige Tötung.





















